#14 Befreiung
Shownotes
Befreiung
Über Männlichkeit, Intuition und den Weg zurück zu sich selbst
Was geschieht mit einem Menschen, wenn er früh lernt, stark zu sein – aber nicht mehr zu fühlen?
In dieser Folge spreche ich mit Unternehmer und Autor Benjamin Achenbach über Prägung, Leistung, Identität und den Moment, in dem das Leben einen zwingt, sich selbst neu zu begegnen.
Benjamin erzählt von einer Unternehmerfamilie, vom Zusammenbruch des Familienunternehmens, von Scham, Verlust und der Erfahrung, dass äußerer Erfolg nicht vor innerer Entfremdung schützt. Erst als alles zusammenbricht, beginnt eine andere Reise: die Rückkehr zur eigenen inneren Stimme.
Wir sprechhttps://alexandrasorgenicht.com/2026/03/30/was-passiert-wenn-ein-leben-nach-aussen-glanzt-waehrend-es-im-innern-zerbricht/en über das Patriarchat und darüber, was es Männern nimmt. Über Intuition als Orientierung. Über Emotionen, Körperwahrnehmung und die Frage, warum Verbindung zu sich selbst keine Selbstverständlichkeit ist.
Eine Folge über Männlichkeit – und zugleich über etwas, das uns alle betrifft: den Weg zurück zu uns selbst.
Ben Achenbachs Buch: https://www.amazon.de/Befreiung-aus-dem-goldenen-K%C3%A4fig/dp/3912426015
Der Salon mit Ben:
Intuitive Human – Die Kraft menschlicher Intuition
Neue Perspektiven auf Körper, Spiritualität und gesellschaftliche Verantwortung Mit Alexandra Sorgenicht
Spiritualität ist keine Wohlfühlzone. Sie ist eine Frage von Bewusstsein, Ethik und Verantwortung.
In INTUITIVE HUMAN geht es um die zentrale menschliche Fähigkeit, Zusammenhänge wahrzunehmen, bevor sie vollständig erklärbar sind: Intuition.
Nicht als diffuse Idee, sondern als verkörperte Erkenntniskompetenz. Nicht als Rückzug aus der Welt, sondern als Grundlage für Haltung und Handlung.
Dieser Podcast verbindet Körperbewusstsein, spirituelle Traditionen und gesellschaftliche Analyse. Er untersucht, wie religiöse Narrative, patriarchale Strukturen und koloniale Denkweisen unsere Wahrnehmung geprägt haben – und warum die Entkopplung von Spiritualität und Verantwortung bis heute Missbrauch und Machtkonzentration begünstigt.
Im Zentrum steht Intuition als Future Skill. In einer Welt, die komplexer, fragmentierter und konflikthafter wird, kommen wir mit kognitiver Analyse nicht mehr aus. Wir brauchen die Fähigkeit, ethische Orientierung aus verkörperter und bewusster Wahrnehmung zu entwickeln.
Intuitive Human bewegt sich an der Schnittstelle von:
Spiritualität und politischer Verantwortung feministischer Analyse und historischer Machtanalyse Trauma, Körper und kollektiver Prägung Religion, Hierarchie und institutionalisierter Autorität Intuition als Grundlage von Führung und gesellschaftlicher Gestaltung
Dieser Podcast richtet sich an Menschen, die Spiritualität nicht konsumieren, sondern hinterfragen. An Menschen, die patriarchale Muster erkennen – im Außen und im eigenen Inneren. An Menschen, die Verantwortung nicht delegieren wollen.
Intuition ist keine private Ressource. Sie ist eine kulturelle Kompetenz.
Und vielleicht ist sie die Fähigkeit, an der sich entscheidet, wie wir Zukunft gestalten.
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Buch: https://alexandrasorgenicht.com/buch-intuition/
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Transkript anzeigen
00:00:02: Intuitive
00:00:03: Human, die kraftmenschliche Intuition.
00:00:07: Neue Perspektiven auf Körperspiritualität und gesellschaftliche Verantwortung von und mit Alexandra Sorge nicht.
00:00:20: Hallo und herzlich willkommen Ben!
00:00:22: Wie wunderschön dass du da bist.
00:00:24: Freu mich sehr auf dieses Gespräch.
00:00:26: Ich bin auch voller Vorfreude.
00:00:28: Danke Dr.
00:00:28: Zasendaf.
00:00:29: Sehr, sehr gerne Ben Du hast dieses wunderbare Buch geschrieben Befreiung Mit Trauma im Gepäck und Freiheit im Blick.
00:00:43: Und da kommen wir auch noch zu, intensiv das zu besprechen – das Buch werden uns ja in dem Kontext auch kennengelernt.
00:00:51: Seitdem wir so in den letzten Wochen und Monaten uns immer wieder begegnen….
00:00:56: fällt mir halt auf und du hast es mir ja auch erzählt, da gibt's so ein Thema was Berührung angeht, was Sichtbarkeit angeht in Gefühlen.
00:01:05: Auf Gefühlsebene und du hattest mir neulich gesagt dass du immer mal wieder so hörst das Stichwort der Neue Mann, dass das irgendwie mit dir in Verbindung gebracht würde.
00:01:17: Und da kann man jetzt viel zu sagen aus allen möglichen Richtungen.
00:01:21: ich futz mal einmal Was denkst du?
00:01:28: Was nimmt das Patriarchat den Männern oder hat ihn bisher genommen?
00:01:32: Wir starten direkt in so einer wirklich herausfordernden Frage, die ich aber ... Die wäre sehr schmeckt.
00:01:44: Naja... Das Patriarchate.
00:01:47: Also ich glaube wenn ich da jetzt mal so reinhöre für mich Ich finde alleine das Konzept absolut überholt für diese Welt, wenn ich das mal so ausdrücken darf.
00:02:01: Wenn das überhaupt ein Konzept ist oder die Menschheit da irgendwie so reingeschlittert ist wahrscheinlich irgendwie über ihre Jahrhunderte an Prägung und der Mann in dem Kontext spielt halt seine Rollen... Die kann man ja auch heute in der Welt wieder wahrnehmen, wie das da teilweise abgeht und irgendwie so sehr durch Ego geprägt.
00:02:33: Und dann wahrscheinlich auch Männer die vielleicht am Ende doch ein kleines schmale Selbstbewusstsein haben, weil sie sich im Zweifel gar nicht spüren können.
00:02:53: Ich weiß nicht, welche Rollen sie da erfüllen wollen.
00:02:55: Aber der Mutter Erde tut das auf jeden Fall nicht gut für dich, wenn man das so wahrnimmt.
00:03:03: Genau und dann gibt es aber im gleichen Moment, wenn ich an Männer denke ganz tolle Männer auch finde ich die eben für eine neue Welt auch aufstehen und gelernt haben sich mit sich selbst zu verbinden, aber mit dem Ursprung deselbst.
00:03:24: Also ich bin das beste Beispiel, kann ich auch sagen.
00:03:28: Ich habe mich oft verloren im Leben und meinen Ursprung tatsächlich auch über die ganze Konditionierung, Sozialisierung und all das was mit mir auch so widerfahren ist.
00:03:37: Und da hab' ich wirklich verloren – auch in Rollen, die ich gespielt habe.
00:03:42: Willst du ja einmal ein Beispiel geben?
00:03:44: Was waren oder unseren Beispiel geben, auch den Zuhörenden?
00:03:47: Was war denn das für Rollen?
00:03:50: Lange gar nicht.
00:03:51: vielleicht wusstest, dass das eine Rolle ist.
00:03:53: Was waren das so für Bilder in denen du dich bewegt hast?
00:03:58: Naja, vielleicht für den Kontext interessant zu erzählen.
00:04:03: Ich bin in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen und habe quasi immer meinen Pups der halt wirklich Unternehmer durch und durch wargenommen bin dann... also das war auch prägend, ne?
00:04:23: Es hat man irgendwie diese ständige Beschäftigkeit und selbstständig und all das was dann passiert.
00:04:31: Das war auf jeden Fall prägent!
00:04:33: Und dann gab es für mich eine Form, was ich dann auch erkannt habe jetzt im letzten Jahr erst.
00:04:41: Was ein Glaubenssatz war Jungs sollen immer stark sein.
00:04:48: Jungs dürfen nicht weinen.
00:04:54: Das habe ich so oft gehört, ja auch im Kontext mit meinem Papst und dann irgendwie den Freunden die das in den Raum gelegt haben.
00:05:09: Was macht das damit ein?
00:05:10: Naja durch die Repetition prägt es irgendwie das sein.
00:05:15: also das ist schon... Ich hab dann die ganze Zeit irgendwie gefühlt Ja, dann ist das so.
00:05:23: Und darüber hinaus gab es bei mir dann auch einen Punkt mit dem Leistungssport.
00:05:29: Also Fate Hockey und Tennis im deutschen Kader gespielt und irgendwie da immer auch da höher weiter schneller.
00:05:40: Im Tennis war kam noch dazu dass ich alleine auf Tennisfahrten unterwegs war und mich oft irgendwie alleine gefühlt habe.
00:05:47: aber war irgendwie so, ne?
00:05:49: Also es ging immer darum irgendwie erster zu werden.
00:05:52: Und wenn man das jetzt noch... ich kann das weiterziehen also über mein ganzes Leben hinweg gingen's dann nachher und das war für mich die Interpretation auch, die ich dann verstanden habe was gut war und vom Verstehen ins Fühlen zu kommen Das ist bei mir immer darum ging im Außen eine Anerkennung zu bekommen um Liebe zu erfahren.
00:06:17: Also das was, wo ich heute sage, ist doch selbstverständlich dass meine Frau und ich mit unseren Kindern sehr liebevoll umgehen weil wir uns füreinander sorgen.
00:06:29: Und die Kids passen auf uns auf!
00:06:31: Wir passen auch auf die Kids aus!
00:06:32: Das ist nicht so als würden wir jetzt nur auf die Kits sondern es ist ein Miteinander ein starkes Miteinander, ein tiefgegendes Mitteinander.
00:06:42: Und für dich gibt es auch... geht's auch bei uns zur Sache und dann fliegen die Fetzen auch das gehört auch dazu.
00:06:50: Genau!
00:06:52: Das war damals ein bisschen anders und das Ganze hat mich insofern so geprägt dass ich dann mich verloren habe in Rollen.
00:07:02: und jetzt kommt die Rolle die ich auch beschreiben mag die halt sehr sehr klar für mich im Nachgang war, nie aber ansonsten klar war weil sie immer aus dem Unterbewusstsein heraus dann passiert ist.
00:07:14: Ich habe mit achtzehn Jahren überall in den Gesellschaften die Verträge unterschrieben.
00:07:19: also ich war überall in der Gesellschaft da, in vielen vielen Unternehmen und das hat mir so ein erstes mal so ein Gefühl gegeben... Also ich weiß, ich fühle es auch jetzt noch gerade noch als ich es unterschreibe mal ok!
00:07:31: Jetzt ist schon so bisschen käfig ne?
00:07:34: Goldener Käfig.
00:07:35: Der Notar hat damals noch gesagt, hey, wenn du musst schon aufpassen was du auch so unterschreibst.
00:07:40: Ich so ja gut okay ist man ist doch geil.
00:07:42: also super irgendwie Unternehmer sein mit achtzehn mega.
00:07:46: und dann ging das so weiter und irgendwie fühlte sich aber schon komisch an und dieses Gefühl ging dann immer mit Und mit sieben, zwanzig Jahren nachdem ich das Studium abgeschlossen habe Betriebswirtschaft und drei Jahre bei der Metro schon hinter mir hatte es mir zu langweilig geworden ist in diesem großen politischen Komplex bin ich dann raus und dachte so jetzt fängst du mal an als Geschäftsführer die Restaurantwelt.
00:08:15: Ich hab damals drei Restaurants geführt mit achtzig Mitarbeitenden.
00:08:19: Insofern so ver...
00:08:21: Mit
00:08:21: sieben und zwanziger?
00:08:22: Ja mit siebundzwanzig!
00:08:24: Ja, genau.
00:08:26: Sag ich gleich noch was zu und... Ich dachte so ja du kannst das, ne?
00:08:32: Also ihr machst es mit links, ja?
00:08:34: Pustekuchen!
00:08:35: Das war wirklich absolut pustekuchen.
00:08:39: Denn ich wusste gar nicht wie so eine Gastronomie-Landschaft funktioniert.
00:08:45: Dann denkst du irgendwie mit deinem Betriebsherrscht die wissen Joa, das schaffst Du irgendwie und das machst Du und dann rechstrukturierst Du und baust um.
00:08:54: Ganz ehrlich, Alexander.
00:08:56: Von Tag eins an habe ich diese innere Stimme gefühlt, die mir gesagt hat, macht das nicht und das bist du nichts!
00:09:07: Wirklich ganz klar... Ich hab fünf Jahre lang nicht darauf gehört.
00:09:14: Das ist fünf Jahre lange nicht darauf gehört, weil auch wahrscheinlich sieben-zwanzig Jahre vorher ja nicht gelernt hast, darauf zu hören.
00:09:22: Da komme ich noch mal zurück zu dem, weil es ja auf einer Ebene ist.
00:09:26: Es ist natürlich auch mit sieben zwanzig und das ist Erfolg und du traust hier unheimlich viel zu.
00:09:30: da ist eine Selbstüberschätzung drin.
00:09:32: Das sagst ihr auch?
00:09:34: Und gleichzeitig ist ja also das ist ja was, was würde ich sagen ein paar Treiche hat.
00:09:39: vielen Frauen fehlt auf der Art manchmal eine Selbst überschätzung.
00:09:43: Eine bestimmte Form von Größen waren das gar nicht positiv sein.
00:09:47: Gleichzeitig fehlt dir was und fehlte der war so.
00:09:51: dieses noch mal zur ersten frage zurück zu kommen.
00:09:55: Was geht Männern?
00:09:56: oder was ging dir ab?
00:09:58: Was ging dir verloren, also das war ja nicht wirklich verloren es war verschüttet.
00:10:02: Was hast du da vermisst in der zeit?
00:10:05: Was fehlten dir?
00:10:06: Alleine die Gänsehaut ich jetzt gerade spüre bei der Frage die du stellst.
00:10:10: Also warum spiel ich so eine Gänselhaut?
00:10:12: weil's irgendwie um Wahrheit geht grade und Wenn ich mich zurück erinnere und das, was ich denke fehlt sicher im Patriarchat ist die Verbindung zu einem selbst.
00:10:35: Also mir hat definitiv die Verbindungen zu mir selbst gefehlt gerade hier im Herzbereich und dem gesamten Körper das zu spüren Wie fühlt sich das eigentlich an?
00:10:52: Also, dass was ich mache.
00:10:54: Wie fühlte sich das an hier aus dem Kern heraus?
00:11:00: Ich kann das wirklich beschreiben bei mir mal so, wie ein ferngesteuertes Männchen durch die Welt gewandert bin und da allen gefallen wollte nur mehr selbst am wenigsten mir gefallen habe.
00:11:19: Das ist ganz spannend.
00:11:21: Und das meine ich auch mit dem mich verloren haben, in was habe ich mich verloren?
00:11:29: In die Erwartung der anderen diese zu erfüllen und ... Meine eigene Erwartungen hab' ich gar nicht so sehr für mich auch spezifiziert.
00:11:45: damals also es war einfach Durchs Unterbewusstsein habe ich mich dafür lenken lassen.
00:11:54: Und heute weiß ich irgendwie fünf, neunzehnt Prozent der Zeit, je nachdem welche Studie man nimmt, agieren wir aus dem Unterbewusstein heraus und fünf Prozent nur aus dem Bewusstsein.
00:12:05: Da ist mir klar, okay, ich bin halt extrem geprägt gewesen!
00:12:08: Und daher all das was sich so beschreibe... Das Patriarchat.
00:12:21: Die Menschen, die das vielleicht heute noch feiern, wissen vielleicht gar nicht was sie feiern.
00:12:28: Ganz sicherlich.
00:12:29: Ganz Sicherlichsten würden Sie es wahrscheinlich nicht feiern!
00:12:31: Das ist ja meine Sordoge dieses Privileg, dass Männer gegenüber Frauen haben, was ihre alles auf einer Art ist aber nur ein Symptom.
00:12:42: Es ist natürlich viel mehr in der Tiefe so... Ich denke, also ich stelle mir halt gerade den kleinen Benjamin vor.
00:12:50: Wie will er auch rauskriegen?
00:12:52: Was macht ihn wirklich glücklich?
00:12:54: Was ist wirklich Stimme, wenn Traurigkeit nicht gefühlt sein darf?
00:12:59: Weil das ist ja ein ganz wichtiger Marker auch.
00:13:01: Hey!
00:13:02: Das macht mich traurig.
00:13:03: hier fehlt irgendwas oder das Verletzten wert oder es ist eine Verbindung die nicht stattfindet.
00:13:10: So weil das ist etwas was das Patriarchat vor allen Dingen macht Verbindungen verhindern zu sich selbst Aber eben natürlich auch zu anderen.
00:13:17: Und auch was zu dem, was du gerade gesagt hast zum Mutter Erde also das Bewusstsein.
00:13:22: Wir sind zwar ganz klar individuell und einzigartig und doch sind wir ja Teil von allem was ist und in gewisser Weise eine Einheit.
00:13:30: und das ist ja finde ich schon ein enormes Geschenk und eine enorme Schönheit die uns da genommen wird.
00:13:38: Männern wie Frauen denke ich
00:13:40: Ja total.
00:13:42: Ich erinnere mich gerade an eine Situation Vor ein paar Jahren habe ich meiner ältesten Tochter, da war sie sechs die Frage gestellt.
00:13:50: Weil es mich einfach sehr beschäftigt hat vor ein paar Jahre schon.
00:13:55: Warum sind wir hier auf der Welt?
00:13:58: Und ihre Antwort war, du Papa irgendwie um Liebe zu schenken.
00:14:06: und ja ist das... Also was soll ich noch dazu sagen?
00:14:13: Ja, ich finde dass wir, dass wir Menschen uns ruhig öfter gerne die Frage mit Kindern gemeinsam stellen dürfen für Erwachsenen.
00:14:26: Auch so grundsätzlich ist es so tiefgehende Fragen wo wir möglicherweise ins Philosophieren kommen.
00:14:32: aber das klingt zu einfach oder?
00:14:34: Also meine sechsjährige Tochter die das so klar sagt und warum sagt sie sich das so Klar?
00:14:38: weil sie einfach da ist.
00:14:40: also Sie ist verbunden und Das fand ich sowas von inspirierend Das wirklich im Nachgang ist das auch nochmal.
00:14:49: Es gab ja viele Wendepunkte in meinem Leben und immer wieder auch so eine Form von, okay ich hab's gefühlt dass ich mich da auch weiter entwickle.
00:14:58: Das von meiner Tochter zu hören einfach einfach großartig.
00:15:01: Und das hat auch was... das macht auch etwas dann... Früher hätte ich vielleicht irgendwie vor fünfzehn Jahren Ja ok!
00:15:12: Ist doch klar
00:15:13: Da sagst du einen ganz wichtigen Punkt, ne?
00:15:15: Das bringt so einfach.
00:15:17: Und da sind ja viele die nicht dann mit sich verbunden sind.
00:15:20: So Jaja ist klarer, es ist doch gewisserweise banial.
00:15:24: Es ist einfacher und alles andere als leichtes.
00:15:26: Das ist ja unendlich komplex in der Umsetzung.
00:15:31: Liebe, das ist ein Two-Word!
00:15:34: Es ist so komplex an der Umsetzung und wie weise deine Tochter ist.
00:15:41: mich ja auch in meiner Arbeit so sehr, weil Kinder bis ... je nachdem wie sie aufwachsen dürfen was für Eltern sie haben oder was für einen Umfeld sie habe, von mir an ja im Allgemeinen zu um die Vier auch den Zugang zu ihrer Intuition und damit auch zum Wissen wer bin ich.
00:15:55: Und das macht mich aus der tieferen Ebene.
00:16:00: Wenn Kinder solche Antworten geben können habt ihr ja auch etwas richtig gemacht.
00:16:05: Ja dass einmal sozusagen wenn Sie das so sagen konnte einfach aus der Verbundenheit heraus.
00:16:12: Und das ist so mit meinem Wunsch und was ich hoffe, dass sich dazu beitragen kann, dass das erhalten bleibt, dass wir mehr und mehr auf einen Zusammenleben hinarbeiten, dass es erhalten bleibt.
00:16:24: Und diesen Wunsch haben wir uns irgendwie getroffen, du und ich.
00:16:30: Ja genau.
00:16:33: Fähreweise will ich darauf hinweisen... Wir hätten uns Wahrscheinlich nicht getroffen, wenn da nicht meine Frau wäre.
00:16:43: Und die ja diesen unglaublich charmanten Hinweis.
00:16:46: dann waren wir gerade in einem Spa und lagen draußen auf der... Auf der Lige und wohnt es herum Die Natur.
00:16:57: Es war extrem schön und sie lag durch das ...durch die Happiness.
00:17:02: Ja und da war dieser Artikel von dir.
00:17:05: Sie sagte nur In ihrer intuitiven Weisheit Eine wunderbare Frau, die sehr verbunden ist.
00:17:15: Das wär was, was du dir mal durchaus durchlesen dürftest.
00:17:19: Okay...
00:17:23: Ja, gab's einige von ihr.
00:17:29: Mittlerweile darf ich auch zwischendurch etwas stupsten und das war über den Weg haben wir uns dann gefunden.
00:17:34: weil ich bin... Ich hab' den Artikel durchgelesen.
00:17:38: Das war im letzten Jahr, da war ich schon wahrscheinlich... Da ist die Zwiebel von mir schon mehr geschält gewesen durchaus.
00:17:45: Also einige Schichten waren schon weg.
00:17:48: das war gut.
00:17:49: und ja über den Weg bin ich zu dir gekommen und dachte wir müssen uns auf jeden Fall kennenlernen.
00:17:57: also Und warum finde ich das?
00:18:01: Oder fand dich das?
00:18:03: Ja weil es mich berührt hat ne?
00:18:06: Also was ich gelesen habe hat mich Auch die Worte, die du für Intuition findest.
00:18:12: und Intuition ist einfach und komplex meiner Meinung nach.
00:18:19: Es ist einfach so ein super interessantes Spektrum.
00:18:23: Das ist einfach spannend!
00:18:25: Genauso wie wir eben gesprochen haben jemand Liebe zu teilen müsste auch im Prinzip selbstverständlich sein.
00:18:34: Ist es absolut nicht?
00:18:36: Und Intuition Nichts selbstverständlich.
00:18:39: Denn auch da bin ich das beste Beispiel dafür, dass die leise und klare Stimme – die ich jetzt gerade wieder höre wenn ich achtsam bin – immer da ist.
00:19:03: und die Frage ist was bedeutet immer?
00:19:06: Da sind ja auch die sechzig-siebzigtausend Gedanken, die wir so am Tag haben oder haben können und denen wir Glauben schenken können.
00:19:17: Und bei mir wirklich ist es... Ich kann mir vorstellen, dass es einigen Leistungsträgern auch geht.
00:19:29: Dann hat's hier vorne im Präfrontal in Cortex da sind diese ganzen Gedanken die spielen halt ständig Musik das ist dieses Monkey Mind und da gibt es einen Fest an Gedanken.
00:19:44: Wenn man sich da einfach überlegt durch die ganze Prägung, Konditionierung.
00:19:51: Das sind gar nicht zwingend immer nur deine Gedanken.
00:19:56: Of course not!
00:20:00: Und dann im letzten Jahr war mir so... Als ich vielleicht eine Sache noch in die Tiefe des Freibens gegangen bin und ich hatte schon über zehn Jahre Breathwork hinter mir wirklich atemarbeit.
00:20:16: Rots und Wassergeheuts, zum Glück.
00:20:18: Da sind die ganzen Sachen aus dem Körper rausgeflossen.
00:20:24: Und wirklich da diese Stimme von männlich sein und weilen zu können... ...und Emotionen zu zeigen!
00:20:31: Es darf raus, es darf auch Wut raus und all das.
00:20:35: Also ich mag ja auch so.
00:20:36: eine gesunde Männlichkeit finde ich total gut.
00:20:38: Wirklich wenn sie gesund ist.
00:20:41: Aber dann in diese Tiefe zu gehen des Schreibens Und da habe ich mich zwischendurch immer wieder selbst erwischt.
00:20:46: Du hast schon gut geschrieben, echt gut!
00:20:53: Am nächsten Tag aufgewagt, haben wir durchgelesen weil mein Anspruch war aus der Seele herauszuschreiben und was bedeutet aus der Sele heraus zu schreiben?
00:21:03: Das war mein Anspruch.
00:21:05: Dann sprach die Seele am nächsten Morgen zu mir und dann bin ich jetzt durchgehend wie so... Ist doch nicht dein Ernst jetzt oder?
00:21:12: Wirklich hast du das ja zugeschrieben.
00:21:14: Also was willst du damit bezwecken?
00:21:16: Das ist doch wieder oberflächlicher Scheiß.
00:21:19: Aus der Konditionierung heraus, das gut machen oder es...
00:21:23: Genau, macht das doch
00:21:25: eine Erkennung hinaus.
00:21:26: Ja genau, exakt!
00:21:29: Magst du uns einmal ein bisschen was mitnehmen noch?
00:21:31: Du hast das gerade schon erzählt.
00:21:33: so die Konditutionierung Die Kondition, die dich geprägt hat.
00:21:38: Der Unternehmer du hast in den Unternehmen deines Vaters mit achtzehn ganz viel unterschrieben nach ein gesellschafter Verträge auch unterschreiben.
00:21:47: also bist in den Pflicht gegangen.
00:21:48: nimmst du mal bisschen was mit in die Geschichte.
00:21:51: das wissen vielleicht nicht alle die zuhören erfolgreicher Unternehmer mit einer Stimme die da war aber nicht gehört war ja so wie.
00:21:58: Wie kam das, dass du dieses Buch jetzt geschrieben hast?
00:22:04: Also diese Geschichte, so diesen Wandel auch den du ja in Ansätzen jetzt schon beschrieben hast.
00:22:08: Wie kann das erzählen mal?
00:22:11: Das erste Mal als ich meine innere Stimme gemeldet hat und mir zugeflüssig hatte, ein Buch wirst du schreiben war aus dem Jahr Fünf Jahre schon Geschäftsführer sein, der Restaurants hinter mir.
00:22:40: Hab mich in den ganzen fünf Jahren nicht nur verlaufen sondern mein Sprich da von Burnouts zwei drei bestimmt Burnouts gehabt weil ich einfach so viel Energie verloren habe in der ganzen Zeit und dann hat es gekracht.
00:23:00: Also dann hat's gekrachten.
00:23:03: Wir haben das komplette Familienunternehmen verloren.
00:23:09: Das heißt zehn Gesellschaften, wie kam das?
00:23:12: Das erzähl ich auch mal.
00:23:16: Im Nachgang muss sich schmunzeln.
00:23:19: Ja aber es war krass!
00:23:22: Es war wirklich krass insofern dass man sich vorstellen muss im Mai, zwei Tausend vierzehn haben meine Frau und ich noch geheiratet in dem wie IP-Restaurant, Monkeys West hieß das.
00:23:36: Das war ja ein Sternerestaurante und das war so irgendwie total auch angesagt ne?
00:23:42: Und nach außen hin war das alles total schön.
00:23:46: Meine Frau lebte damals noch in Dresden und ist extra.
00:23:50: dann... Nachdem wir geheiratet haben, nach Düsseldorf gezogen als Kiefautopädeln und wir dachten, wir würden uns hier irgendwie unser Paradies aufbauen.
00:24:01: Ja, das war dann genau drei Wochen alt Und wir waren im Urlaub, auf Norderney und am zweiten Tag des Urlaubs.
00:24:11: Ich hatte tatsächlich Alten wirklich gesagt hier Handy schalt ich aus und... ...ich bin nicht erreichbar.
00:24:19: Wenn man nicht erreichbar ist!
00:24:22: Und habe dann am zweiten tag morgens drei Anrufe in Abwesenheit gehabt ne?
00:24:26: Ich hatte das Handy auf leise gestellt.
00:24:29: Dann dachte ich jetzt rufe ich mal zurück Ja, und da war dann die Stimme des Anwalts der sagte hey ob ich sitzen würde habe ich gesagt ja ich sitze.
00:24:39: So besser so denn dein Vater ist gerade vom Flughafen abgeführt worden von der Polizei.
00:24:46: Ich so bitte was?
00:24:49: Ja er ist vom Flug hafen ab geführt worden wegen möglichen Betrugs.
00:24:53: Und dann ging das Eine Zwischenfrage,
00:24:57: Anna.
00:24:57: Wusstest du den Hintergrund?
00:24:58: Kanntest du denen?
00:24:59: Also war dir irgendwie klar oder hätte sowas passieren können?
00:25:02: War dir das...
00:25:03: Tatsächlich nicht.
00:25:04: Da hat mich bald erwischt!
00:25:05: Ja es hat mich halt erwiszt.
00:25:07: Danke für die Frage weil das ist nicht so selbstverständlich.
00:25:09: also ich war Gesellschafte überall dass das eine.
00:25:14: Ich war aber durch mein Geschäft zu sein von den Restaurants sechs, sieben Tage die Woche wirklich mit dem Restaurantwesen genug beschäftigt.
00:25:23: Ich konnte eigentlich großartig nichts anderes wahrnehmen und was im Nachgang vielleicht ein bisschen schade ist weil da hätte ich vielleicht Dinge auch erkennen können.
00:25:33: Auf der anderen Seite im Kunstgeschäft ist der Betrug entstanden ja was meinen Vater auch in den Nachgang zugegeben hat.
00:25:40: aber auf jeden Fall kann man sich vorstellen da ging es dann... Es war von heute auf morgen die Welt komplett verändert.
00:25:46: wir waren Ich weiß gar nicht im ersten Moment, als ich meine Frau davon erzählt habe.
00:25:50: Wir waren in Schockstache und sind dann... haben die Sachen gepackt, sind zügig nach Hause gefahren.
00:25:58: Und dann ging es wirklich nur darum zu retten was zu rettern war weil mein Vater auch nicht aus dem Gefängnis rausgekommen ist.
00:26:08: Es war echt brutal!
00:26:11: Als ältester Sohn muss ich auf einmal die ganzen Firmen gucken wie ich damit umgehe.
00:26:17: Das war ein absolutes Schlammassel.
00:26:19: Innerhalb kürzester Zeit dann, das waren glaube ich sechs Wochen, mussten wir überall Insolvenzen anmelden und...
00:26:26: Wie viele
00:26:27: Firmen nochmal?
00:26:28: Es waren zehn Firmen insgesamt.
00:26:31: Weil ich war im Amtsgericht.
00:26:32: Ich kann das für heute beschreiben.
00:26:38: Einfach unglaublich schade!
00:26:45: Schade weil da waren echte Vermögenswerte die aufgebaut worden waren mit wie viel Leidenschaft mein Vater das aufgebaut hatte.
00:26:56: Es war einfach schade, ne?
00:26:59: Wirklich schade!
00:27:00: Also das heißt auch... weil wenn ich dir jetzt so zuhöre denke ich also wenn ich an deinem Vater denke denke ich ah der ist so geprägt wie du auch vielleicht sogar noch härter so gepreckt gewesen.
00:27:14: und gleichzeitig was das dann macht?
00:27:16: man baut etwas aus mit sicherlich auch ganz viel Liebe und Leidenschaft und macht dann Fehler, die womöglich... Also Fehler machen wir alle.
00:27:27: Aber das ist ja ein travierender Fehler, wo man, der auch passiert, wenn man nicht mit sich in Verbindung ist, weil man etwas nicht haben kann, nicht machen darf.
00:27:38: Und daraus entstehen dann Fehler ,die auch so viel zerstören, auch so viele Schönheit und Wert und in gewisser Weise auch Herzensverbindungen zerstören.
00:27:52: Ja, ich denke grad laut.
00:27:54: Ich stelle mir halt vor das sind ja auch so viele Beziehungen die dann entstehen aber eben auch so viel.
00:27:58: Schönheit zur Kunst ist ja immer zumindest bei denen dies ernsten rein so die Liebe zu dem Schönen und hat auch an sich immer ganz viel Herz drin.
00:28:08: und man verbindet sich auch über die Liebe zur Kunst und die liebe zur Schönheit.
00:28:12: und also bei mir sind gerade dreißig Tabs offen was dein Papa an Papst wie du sagst angeht auch Natürlich auch, was eure Verbindung angeht dann in dieser Zeit.
00:28:24: Ja, total!
00:28:26: Da gehen bei mir dreizig Taps wieder auf.
00:28:28: also die Beziehung in den fünf Jahren war sehr geschäftlich geprägt.
00:28:41: da war wenig Raum für Vater und Sohn In der gesunden Form wie ich es auch heutzutage gutheiße mit meinem eigenen Sohn Und mit meinen Töchtern Da zu sein, also da zu sein für das Persönliche.
00:28:58: Für all das was ja so Beziehungen auch prägen darf.
00:29:04: es war sehr sehr geschäftlich Das ist auch alles kaputt gegangen.
00:29:07: vielleicht war's gut Vielleicht war das gut und So oder so.
00:29:15: sonst würde das buch auch nicht befreiung aus dem goldenen keifig heißen.
00:29:21: Es ist eine befreihung gewesen.
00:29:24: im ersten moment war es hart und es gab wirklich... Es war wirklich hart.
00:29:30: Ich kann unterschiedliche Situationen beschreiben, Menschen die sich auf einmal abwenden.
00:29:35: Du bist ja der Sohn von dem, der im Knast sitzt.
00:29:39: Ach so okay!
00:29:41: Das heißt deswegen sprechen wir jetzt nicht mehr miteinander?
00:29:43: Ach deswegen bin ich des Blickes jetzt nicht mir wert.
00:29:47: Wow
00:29:49: Und ok das heißt Freundschaft sind dann auch keine Freundschaften mehr.
00:29:55: Das heißt, den vielen war das tatsächlich peinlich.
00:29:59: Kannst du dir nicht vorstellen auch in den Restaurants?
00:30:02: Das war sobald ein Artikel dann – und da ging es ja richtig zu Sache auch – in den Medien sind viele Gäste weggeblieben.
00:30:11: Es waren ein paar Stammgäste die dann trotzdem da waren aber viele sind weg geblieben Hoi!
00:30:19: Also es war von, weißt du so oft gefeiert bei diesen VIP-Partys und so weiter zu... Okay.
00:30:28: Das heißt so viele Leute da hast Du gar nicht mehr um Dich herum?
00:30:31: In der Familie wurde auch ein bisschen eher für sich.
00:30:34: Jeder wollte irgendwie hatte sein Überlebungskampf und ich fühlte mich echt ganz schön alleine dankbar für meine Frau meine Schwiegereitern und für die, für die Wenigen, die auch da waren.
00:30:48: Aber man sieht okay das ist schon... Das war ein spannender Prozess ehrlicherweise.
00:30:53: Kannst du uns das einmal also mir und uns immer beschreiben?
00:30:58: Soweit ich stelle mir das halt so vor, ne?
00:30:59: Das ist natürlich Erfolg und draußen und im Außen und gefeiert So, ich weiß auch noch als ich das in meinem Team erzählt habe.
00:31:10: Hey da gibt's ein Ben Aachenbach der will irgendwie mit mir reden ist, kennen den nicht und dem Team war so... Also jemand, der dich so kannte und ich saß auch spannend.
00:31:22: Und dann war das ganz lieb gemeint und ganz anerkennend gemeint auch.
00:31:28: aber natürlich ist da dann auch wieder drin, dass es ein Bild ist.
00:31:32: Man glaubt das vielleicht ja auch in gewisser Weise.
00:31:35: vor allem wenn man diese Anwendung nach innen nicht hat, ist die Verführung so groß, etwas zu glauben.
00:31:42: Ich frag mich, wenn ich dir zur höre wie ist das?
00:31:46: zu merken, aha ich bin das Blick ist nicht mehr würdig.
00:31:50: Ja kannst du wenn es für dich in Ordnung ist und so ein bisschen mitnehmen in diese inneren Prozesse was da dann passiert?
00:32:00: So du hattest deine Frau an der Seite und doch sind das ja also die Stämme des Schmerzhaftforms.
00:32:07: In dem Buch beschreibe ich einen So ein Notfallkasten, den habe ich auch entwickelt.
00:32:14: Also so Notfall-Kasten, wenn man sich vorstellt und da gibt es unterschiedliche Dinge die man rausziehen kann in Krisenphasen ist mir in der Retroperspektive viel klarer.
00:32:24: also heute würde ich sagen auf jeden Fall sucht wer jetzt gerade in einer Krise sich möglicherweise befindet auf jeden fall sich mitteilen vielleicht auch einen Coach an die Seite holen oder Das hatte ich nicht.
00:32:41: Also Insolvenzberater, ja und meine Frau und so.
00:32:45: Ja das hatte ich aber dennoch ist da super viel passiert.
00:32:52: Der Punkt war was ganz unterschiedlich.
00:32:55: Ich sah mich... also gab es Momente, Beispiel.
00:33:04: Das war wahrscheinlich so nach sechs, acht Wochen sind meine frau und ich komplett zusammengebrochen.
00:33:11: Da gab es einen Moment, da hat's bei uns an der haustüge klingelt... Und irgendwie haben wir aus dem Fenster dann raus geguckt und da stand die Polizei.
00:33:25: Es war echt ürwitzig!
00:33:27: Die sind dann hoch gekommen zu uns?
00:33:32: Kannst du dir vorstellen was durch den Kopf gegangen ist?
00:33:35: Alles schon ne?
00:33:36: Wir bedachten okay jetzt Jetzt werde ich auch abgeführt.
00:33:41: Nicht die Fantasie, was das Ganze vorsteigt und dann die Tür geöffnet?
00:33:49: Ja da draußen der Wagen in der zweiten Reihe.
00:33:57: Gehört er ihn!
00:33:57: Das war schräg gegenüber in der zweiten Reihe und wir so innerlich warum verdammt normal klingelt ihr bei uns?
00:34:06: Weißt du, das Leben war sowieso schon schwer genug?
00:34:08: ja Nein, der gehört uns nicht.
00:34:14: Dann sind sie raus und weil Frauen nicht sind einfach... Wir haben es so geheult.
00:34:22: Es war so ein Moment wo auch Anspannung rausgegangen ist und diese Anspanungen die sich über Jahre angesammelt hatte in Energien, in Gedanken in den Faszien auch, in der Tiefe.
00:34:44: In den Emotionen die niemals geschützt waren dass sie hätten gelebt werden können.
00:34:52: Das ist mir nach und nach etwas bewusster geworden.
00:34:55: Ich habe glücklicherweise dann ein paar Wochen später einmal das Buch gefunden von...das ist zu mir gekommen In einer Bücherei Von Wim Hof.
00:35:10: Nie wieder krank Und das hat mir sehr geholfen, weil da gibt es eine Verbindung aus Kombination mit Breastwork und Kate.
00:35:20: Ich habe das in einem Tag durchgelesen und wusste okay, alles klar.
00:35:24: Super!
00:35:25: Es ist morgens früh wenn es losging dann Inservenzen und die ganzen Gesprächen all das erstmal keine Duschen und auch Breast work machen.
00:35:37: Dann war ich einigermaßen aufgestellt für den Tag.
00:35:41: Bin da durchgelaufen?
00:35:42: Kannst du mir einmal beschreiben, was das gemacht hat.
00:35:46: Das ist ja eine mögliche Methode.
00:35:50: und was war dann anders nachdem du Breffer gemacht hattest und kalt gedwuscht hattet.
00:35:56: Als hatte ich dann ready gemacht für diesen oftmals schweren Tag.
00:36:01: Das war in dir anders!
00:36:05: Kann ich dir komplett sagen wie es war.
00:36:07: Es war so dass ich meistens Ich hatte tatsächlich immer ganz gut geschlafen, weil ich an sich fand meine Frau auch immer ganz interessant.
00:36:21: Dass ich trotz dieser ganzen Dinge die um mich herum wirbelten irgendwie ganz gut schlafen konnte.
00:36:25: Da bin ich aufgewacht aber er hatte trotzdem hier oben war es relativ zu Weil das Gedankenkauschel ging dann trotzdem los.
00:36:35: also kann man sich vorstellen was da alles so losging.
00:36:39: Was könnte passieren und Wo sind die Sorgen und all das, was dann ja.
00:36:45: Und von teilweise auch keine Motivation haben das jetzt wieder durchzustehen.
00:36:50: Auch keine Energie gespürt.
00:36:53: Durch diese aktive Atmung, die ich da gemacht habe meistens nur zwei drei Runden und CO-Zwei ausatmen und hier oben den Bereich aktivieren in dem Sinne das Nervensystem zu beruhigen an manchen Stellen, das hat geholfen.
00:37:15: Und danach habe ich ein Energiefluss verspürt und konnte durchstarten.
00:37:24: Das hat extrem geholpen!
00:37:27: Ja, das stelle ich mir.
00:37:27: Ich stelle es mir so vor wirklich dann in eine andere Ruhe und Verbindung mit dir selbst zu kommen.
00:37:35: Also von diesem Ort aus heraus solche schwierigen Tage zu holen Meistern unterdurchzugehen ist natürlich was anderes als wenn hier oben das Das steuert und das nervensystem so dysreguliert bleibt macht einen großen unterschied.
00:37:51: Ja der unterschied war zu vorher.
00:37:54: tatsächlich Vorher war ich Ich würde sogar sagen acht neunzehnt meines tages hier aus dem kopf in der steuerung Und das war wirklich dass ich glaube das erste mal Dass ich dass ich das angefangen habe zu spüren.
00:38:24: Hier, das Urvertrauen und das war eine Hilfe insofern weil dieses Urvertraum mir ein gutes Gefühl gegeben hat.
00:38:35: Es war so alles fliegt mir um die Ohren okay aber irgendwie wird es gut gehen.
00:38:42: Das sagst du was ganz Wichtiges mal das ist ja sowas.
00:38:47: Also viele, viele Menschen nicht haben.
00:38:51: Man könnte es als Urvertrauen beschreiben.
00:38:54: Ich sage dazu intuitive Sicherheit.
00:38:58: Einfach das Wissen in der Anbindung... ich bin ein Teil des großen Ganzen und gar verantwortlich für mein eigenes Leben aber auch eingebettet und in dem Wissen entsteht nicht ein oberflächliches alles wird gut Der Weg entsteht beim Gehen.
00:39:20: Klingt auch wieder sehr einfach, ist sehr komplex.
00:39:27: Das freut mich und es freut sich, dass das da so entstehen konnte.
00:39:31: Und was ja auch denke ich dich vielleicht auch begleitet hat beim Schreiben deines Buches auf das ich jetzt Achtung Brücke gerne kommen möchte?
00:39:43: Du bist ja auch bei mir im Salon.
00:39:46: Am zwölften Juli, liebe Menschen Kölner und Kölnarinnen und Umgebungen kommt gerne am zwölften Juli um sechzehn Uhr ein Sonntag.
00:39:54: Lies der Wende aus seinem Buch und wir sprechen auch über all diese Themen die wir hier auch ansprechen im Salon in der Luxembourgstraße.
00:40:01: dreihundertfünf an Köln-Solz-Klettenberg freue mich sehr darauf.
00:40:05: und ja nehm uns doch mal mit in diesen Schreibprozess dein Buch.
00:40:13: Wir sprachen ja auch drüber, so wie ist das so entstanden?
00:40:17: Wie war es das zu schreiben?
00:40:18: Also ich kann nur sagen mein Buch zu schreiben.
00:40:20: Ich sehe, dass steht dahinter der... Ja jetzt war die Hölle, sag' ich ganz ehrlich!
00:40:26: So ein erstes Buch.
00:40:28: Ja, wie war's für dich dieser Schreibprozess?
00:40:31: Wie gesagt, das erste Mal, dass die Stimme in den Jahr zwei Tausend vierzehnt kam und da war und wusste okay ... Das werde ich machen, ein Buch schreiben.
00:40:41: Ein Seelenbuch, das war immer ein Seelenbuch ganz klar da, kam dann wieder.
00:40:48: Also es war dann sehr klar.
00:40:50: Ich kann auch einen Warum dahinter geben!
00:40:55: Es war glücklicherweise, bin ich sehr, sehr dankbar für... Im letzten Jahr durfte ich mich zeitmillionär schimpfen.
00:41:05: Es war überhaupt kein Schimpfen?
00:41:08: Ja, es war kein Schimpen.
00:41:10: Es war eine Anerkennung und eine große Dankbarkeit dahinter.
00:41:15: Wieso Zeitmillionär?
00:41:18: Ich hatte davor die Jahre.
00:41:19: bei Just Bices, den Gewürzen habe ich mehrere Jahre lang das Scale Up mitbegleitet und dann auch den Verkauf und die Transformation also mal wieder eine Transformation unternehmerischer Natur hinter mich gebracht und er war relativ... Sehlich darüber, dass ich mich selbst aus dem Unternehmen als ehemaliger Personalleiter habe rausschmeißen dürfen.
00:41:49: Jetzt würde einer denken ist der denn wahnsinnig?
00:41:54: Wie so fand er das dann super?
00:41:57: Also wer fand das super bei mir?
00:41:59: Meine Seele!
00:42:02: Die hat nämlich gesagt endlich hast du wirklich mal Zeit für dich mit vierundvierzig Jahren
00:42:10: Wow.
00:42:13: Bis dato war es eben dieses höher schneller weiter, das hatte ich nie... sich hat's wirklich nie verlernt obwohl ichs gelernt hatte.
00:42:20: Ich habe es nie verleernd.
00:42:23: Es war großer Teil von mir!
00:42:26: Ich will damit auch gar nicht sagen dass ich High Performance nicht mag.
00:42:29: Ich finde High Performance richtig geil aber in der Balance finde ich ist ganz schön und ich fand mich dann Und jetzt komme ich zum Schreibprozess, hatte mit meiner Frau abgesprochen.
00:42:49: Wir bauen unser Familiensystem neu insofern das ist keine Ausrede mehr dafür gab dass sich ja viel unterwegs bin und keine Zeit habe auch für die schlichten Dinge im Familienleben.
00:43:10: Die fangen ja an wenn man drei Kinder hat morgens früh beim Butterbrot schmieren und die gehen bis dahin, dass man am Nachmittag wenn die Kinder nach Hause kommen oder früher schon weil sie vielleicht auch krank waren.
00:43:27: Oder oder dann wirklich Verantwortung für die Kinder übernimmt.
00:43:32: da gab es dann keine Ausrede mehr.
00:43:36: Genau das ist sehr gut!
00:43:39: Das überhaupt auch das zu lernen war auch Teil des Schreibprozesses.
00:43:43: insofern ich dachte relativ naiv Im Januar letzten Jahres.
00:43:48: Okay, dann habe ich ja jetzt Zeit das Buch zu schreiben.
00:43:52: Klar!
00:43:52: Und zwar Dienstags weiß ich noch immer von elf bis um dreizehn Uhr hatte ich mir die Zeit geblocken für dieses Buch schreiben weil mein jahren Buch auch einfach so schreibt.
00:44:01: Der braucht es auch keinen Flowzustand oder so sondern vor allem nicht wenn man aus der Seele herausschreiben möchte.
00:44:08: Von der Link ist er einfach aus der Leichtigkeit heraus.
00:44:11: Weil dieser Leichtigkeitszustand ist ja ständig da.
00:44:15: Das kann ich bestätigen, ist es überhaupt nicht.
00:44:17: Und nach drei Monaten... Ich bin die ganze Zeit joggen gewesen, sechsmal in der Woche war ich joggen, weil ich irgendwie den Hochleistungssportler kam.
00:44:27: dann wie so und muss sich ja uns überhaupt plus mich ständig mit anderen Menschen treffen.
00:44:34: Weil dann muss ich ja mich nicht so sehr mit mir selbst beschäftigen.
00:44:39: Nach drei Monaten sagt meine Frau zu mir, du sag mal ... Du wolltest doch an deinem Buch schreiben?
00:44:45: Ja, stimmt.
00:44:48: Du hast jetzt irgendwie drei Seiten geschrieben und jetzt so erwischt!
00:44:55: Und dann war quasi die Erkänzung daraus dass ich für ein paar Tage weggefahren bin.
00:45:02: Ich hatte Parallel mit meiner Weiterbildung zum Psychedelic Breastcoach angefangen.
00:45:07: das war auch cool.
00:45:08: also es kam wieder alles wie es so gekommen ist.
00:45:13: quasi für die Reife, für den Reifeprozess.
00:45:16: Und bin dann da weggefahren und hab das... Das war irgendwie auch wirklich schön weil ich das erste Mal... Also ich saß am See wie man sich das so vorstellt und fing an zu schreiben im Hotelzimmer, bin spazieren gegangen am See oder hab geschrieben.
00:45:32: Dachte nach dem ersten Tag fünfzehn Seiten geschrieben.
00:45:34: cool super mega!
00:45:38: Am nächsten Morgen aufgewacht habe eine Breesburg Session gemacht Und hab dann die fünfzehn Seiten durchgelesen und dachte so, auf gar keinen Fall.
00:45:48: Auf gar kein Fall!
00:45:50: Wer das Buch von Alexander kennt weiß in dem Vorne, im Vorne auf der ersten oder zweiten Seite steht dass du Alexander hast dich sehr verletzlich gezeigt und das machst du auch bewusst ja?
00:46:05: Und zeigst dich da auch relativ nackt, so hast du es beschrieben.
00:46:09: Ja genau Das ist mein Anspruch gewesen.
00:46:15: Und dann habe ich mich auch gemessen, insofern fünfzehrseiten durchgestrichen und jetzt machst du das richtig!
00:46:27: Du schälst die Parts von der Zwiebel ab und dann guckst du mal wie sich das anfühlt wenn du wirklich von hier raus schreibst.
00:46:43: Und nicht leicht, ne?
00:46:45: Weil der Gedanke ist ja... Ja dann zeige ich mich jetzt mal.
00:46:48: Dann schreibe ich jetzt mal ehrlich, klingt einfach und es alles andere als leicht.
00:46:56: Ja und sich selbst auf die Schippe zu nehmen fand ich großartig.
00:47:02: Mhm, okay.
00:47:03: Ja nee wirklich!
00:47:04: Ich fand das...
00:47:06: Ich glaub's dir absolut.
00:47:08: Auf für mich vollkommen klar irgendwie so ähm man könnt jetzt ... auch wenn man da nochmal drauf guckt, ne?
00:47:14: Diese Situation im Jahr... ... und diese Krise.
00:47:16: Und ja ich selbst bin dafür verantwortlich!
00:47:22: Also klar gab es Faktoren die mir das Leben vielleicht auch dann nicht so einfach gemacht haben.
00:47:28: aber ganz ehrlich,... ... wenn ich die Verbindung hier habe gibt's keine Ausrede.
00:47:42: Ich finde man daher bin ich wirklich jemand der heute Aufsteht morgens früh und sich freut, dass ich für die Dinge einstehe.
00:47:54: Ich nenne das auch bei mir im Business-Kontext.
00:48:00: zurück zur Essenz also zurück an den Ursprung in den Coachings, die ich gebe wirklich auch den Menschen dazu zu verhelfen ihre potenzielle Potenziale zu erkennen und in Verbindung mit sich selbst so sein was so einfach klingt.
00:48:19: Aber es gibt alle Möglichkeiten, dass man sich da eben nicht verbindet ist und sich einfach nur hier drauf verlässt und all die Stimmen und all das.
00:48:29: Ich mag jetzt einmal für die Leute, die nicht zuhören... die nicht zum Schauen sondern nur zuhörten sagen wenn du sagst hier in Verbindung zeigst du's auf den Herzraum ja also ein Herzraum die Verbindung zu haben und nur hier das ist wieder der ... Neo Cortex, ne?
00:48:46: Viel
00:48:47: von Hal-Cortex.
00:48:47: Ja.
00:48:47: Sie
00:48:48: finden die Cortex hier vorne genau... ... der, wo das Monkey meint wie du es auch nennst aktiv ist, ne.
00:48:55: Genau und du sagst gerade auch sowas Schönes.
00:48:59: ich bin dafür verantwortlich.
00:49:01: Ich bin ja dafür verantwortlich für das auch was geschehen ist und ich bin auch dafür ver antwortlich mit mir in Verbindung zu sein.
00:49:09: Das bringt mich wieder so zurück zur ersten Frage.
00:49:13: Ist einmal so dass Patrick Hart und wie uns auch in der jetzigen Entwicklung, was die Glücksindustrie auch manchmal macht oder so eine Bewusstseinsindustrie möchte ich auch mal sagen wo es um Optimierung geht da sind wir häufig noch mehr Frauen zu finden.
00:49:31: Und das ändert sich gerade... Das ist schön!
00:49:35: Ja das ist schön.
00:49:36: und also ich war jetzt am letzten Woche auf einem auf einer Konferenz und hab gesprochen bei Intuition.
00:49:46: Und da kam wieder das Thema von der weiblichen Intuition, ja?
00:49:50: So ... Ich würde mal sagen Nein!
00:49:52: Die Intuition ist geprägt.
00:49:55: Frauen was das Patriarchat uns erzählt können nicht so gut denken.
00:50:01: Dafür dürfen sie dann Intuition haben und Männer können sehr gut denken und steuern und sind nicht so intuitiv.
00:50:07: Das ist so das Bild.
00:50:08: und ich musste gerade denken Du hattest auch zu Anfang einmal gesagt, wer so die Welt gerade steuert oder was wir grade sehen.
00:50:19: Männer, die womöglich sehr wahrscheinlich bis offensichtlich nicht so gut mit sich selbst in Verbindung sind.
00:50:26: und die Frage ist ja oder was eine spannende Frage ist auch wie kommen wir mehr und mehr dahin dass Menschen in Führung sind?
00:50:39: Männer oder Frauen?
00:50:41: Für mich spielt das nicht so eine große Rolle.
00:50:43: Ich denke wohl, dass im Moment mehr Frauen die Kompetenzen haben, die es braucht.
00:50:47: Aber letztlich geht's ja um eine menschliche Kompetenz.
00:50:53: Diese Frage gab es auch auf der Konferenz und ich habe da verschiedene Antworten zu und denke, die hast du auch.
00:50:59: Die will ich hören!
00:51:00: Wie kommen wir dahin?
00:51:03: Auch unter diesem Druck, den sich erzeiht gerade auf.
00:51:06: Wir leben in einer multifaktorären Krise.
00:51:08: Wie kommen wir dahin, dass mehr Menschen in Führung sind?
00:51:12: Die Verbindung zu sich haben.
00:51:14: Was ist so... Du bist auch Vater von einem Sohn, Vater von Mädchen.
00:51:19: Ja sagst du, wie machen wir das?
00:51:23: Wir sind ja gerade da wo wir sind und das hat uns das was wir gemacht haben, hat uns ja dahingeführt, wo wir gerade sind.
00:51:33: entsprechend darf es glaube ich eine möglicherweise auch umdenken.
00:51:39: im Grunde genommen einfach erstmal einen neuen Raum entstehen zu lassen.
00:51:44: Ich würde mir Alexander so unfassbar wünschen für die nächsten Monate schon, insbesondere für die nächste Jahre dass wir jetzt sprechen mal um die Männer an auch von Organisationen.
00:52:05: lasst uns nicht zwingend über eine Quote sprechen.
00:52:08: aber was haltet ihr davon?
00:52:10: wenn wir tatsächlich einfach mehr Frauen den Raum geben, Organisation führen zu dürfen.
00:52:20: Wisst ihr warum?
00:52:22: Meine Wahrnehmung von den letzten zwanzig Jahren selbst als Führungskraft und mit Teams zu arbeiten!
00:52:31: Ich fand es immer so inspirierend mit Frauen in Führungspositionen zu arbeiten weil sie Eigenschaften mitbringen und auch Kompetenzen mitbringen, die es heutzutage mehr denn je braucht.
00:52:52: Von Empathie, Einführungsvermögen sich in andere Menschen hineinversetzen können, sich selbst zu spüren, mit sich selbst verbunden zu sein trotzdem mit einem sehr klaren Kopf-Unverstand unterwegs.
00:53:11: Das darf ich ja.
00:53:12: das wollte ich einmal sagen weil, weil ich finde dieser dieser Raum dieser Raum darf einfach entsprechend bespielt werden und dass mich das noch sagen auf der anderen Seite.
00:53:23: Durch Vorbilder lernt man am meisten.
00:53:29: Und Ich habe viel von female leadership gelernt Ja muss ich sagen.
00:53:36: also es fängt bei meiner eigenen Frau hier zu Hause an.
00:53:39: Sechzehn Jahre wir sind zusammen.
00:53:42: Ich bin da sehr dankbar für, bis hin zu die Frauen, die die Organisation geprägt haben, in denen ich wirken durfte.
00:53:53: Das war immer ganz toll!
00:53:55: Mit vielen stehe ich heute noch im Verbindung.
00:53:57: und das bedeutet jetzt überhaupt nicht liebe Männer, dass sie es nicht zwingend nicht können.
00:54:02: nur wir dürfen uns klar machen, dass wir über Jahrhunderte geprägt worden sind Und Glaubenssätze, wie bei mir beispielsweise Jungs müssen immer stark sein.
00:54:15: Uns auch geprägt haben.
00:54:17: oder Männer sind auf jeden Fall das stärkere Geschlecht was den Verstand angeht und sie können besser lenken usw.
00:54:25: Ja genau bedeutet dass ja ist er auch okay fein aber bedeutet es dass wir deswegen nicht uns spüren fühlen dürfen und vor allem uns darum kümmern, dass es den Menschen in Organisationen auch wirklich gut geht.
00:54:40: Also da hake ich einmal gerade ein ne?
00:54:42: Ja spannend so.
00:54:44: Du sagtest also Frauen die Empathie also Empathiefähigkeit mitfühlen sind und trotzdem gleichzeitig einen klaren Blick haben eine klare Vision haben klaren Verstand auch.
00:54:57: Also einmal vielleicht noch mal als Zeit Gedanken, wird ja häufig gesagt Frauen sein zu emotional.
00:55:02: Wenn man sich das anguckt was gerade in der Weltführung ist dann weiß ich nicht.
00:55:07: Das ist ganz sicher nicht wenig emotional und wenig Impuls gesteuert.
00:55:13: also das ist so ein richtig einfach falsch diese Behauptungen.
00:55:18: Es macht ja grade die Intelligenz in Verbindung zu sein also mitfühlen zu können und denken klar denken zu können, weil das sieht einfach das größere Ganze.
00:55:29: Und es ist ja auch so, dass war in dem Gespräch mit der dieser Ortgis auch so ... Ich finde es wichtig, dass du die Männer ansprichst.
00:55:40: Das ist essentiell, weil wir können das nur zusammen als Menschheit, als Menschen machen.
00:55:45: diese Veränderung in den nächsten Monaten und Jahren.
00:55:49: Sie sagte eine Sache naja, es ist auch ein Privileg was aufgegeben werden muss und das halt ein Privileg, leichteren Zugang zu bekommen zum Beispiel zur Führung.
00:56:01: Weil es eben einfach die Netzwerke gibt, weil es aber immer auch noch in unseren Köpfen so geprägt ist auf irgendeine Art Männer könnten das besser?
00:56:09: Und das finde ich einen sehr wichtigen Punkt.
00:56:12: So vielleicht nicht über eine Quote, vielleicht dreht man sich einfach mal um das Verhältnis in der Zeit lang – das denke ich auch!
00:56:18: Gerade im Moment brauchen wir diese gedankliche und emotionale Klarheit und intuitive Klarheit im Gesamtpaket.
00:56:27: Könnte eine Zeit lang gar nicht so schlecht sein, es einfach mal umzudrehen.
00:56:31: das Verhältnis?
00:56:31: Nicht weil Frauen per se besser führen können sondern weil sie jetzt die Fähigkeiten haben, die es gerade braucht.
00:56:37: Das denke ich dazu.
00:56:41: Ein kleines Beispiel wie man's umdrehen könnte ist unser eigenes Beispiel des Familien-Systems Unternehmens was meine Frau und ich gerade prägen.
00:56:53: und wir experimentieren es in diesem Jahr Insofern, meine Frau ist Dienstags- und Donnerstags von morgens acht Uhr bis abends neunzehn Uhr ist sie unterwegs in der eigenen Praxis.
00:57:06: Und darf da weiten und lieben ihren Job und ihr Handwerk ausüben... Es ist insofern genial!
00:57:20: Daher das umdrehen weil es das erste Mal wirklich ist dass sie morgens rausgeht und sich nur auf den Berufung konzentriert, abends zurückkommt.
00:57:30: Und der ganze Tag alles was die Kinder angeht... ...und wir haben drei im Alter von sechs, acht und zehn, ob liegt mir?
00:57:38: Also von der Schulgruppe bis hin zu was gibt's denn zum Mittagessen
00:57:45: usw.?
00:57:47: Im gleichen Moment bin ich dabei mich oder bin ja schon selbstständig in den anderen Tagen ... bin ich dann unterwegs,
00:57:56: habe ich.
00:57:59: Und so experimentieren wir das gerade?
00:58:01: Ich mag auch den Begriff des Experimentieren... weil das muss auch nicht alles immer toll sein und es muss auch überhaupt nicht perfekt sein!
00:58:10: Daher finde ich es schön was du gesagt hast ist einfach vielleicht mal umzudrehen und lass uns doch mal experimentieren also neues Experiment finden wie wir.
00:58:20: Und jetzt komme ich zu einem Punkt, der mir echt am Herzen liegt.
00:58:23: Die Welt wieder zum besseren Ort zu machen.
00:58:26: Ja?
00:58:27: Dass die Welt dahingehend... ...zum besseren Orts zu machen, dass wir den Natur wertschätzen,... ...dass wir die Tiere wertschetzen und alle Lebewesen, die auf dieser Welt sind, Wertschätzen.
00:58:41: Was bedeutet denn Wertschätzen?
00:58:44: Naja!
00:58:46: Mit Wert umzugehen.
00:58:50: Also sie.... Am Ende des Tages hast du meine Tochter gesagt hat, Liebe zu schenken.
00:58:59: Stellen wir uns mal vor, wir würden eine Welt schaffen wo man sich gegenseitig Liebe schenkt und wirklich Liebe teilt.
00:59:07: Wäre denn das nicht schön?
00:59:10: Vielen Dank Ben!
00:59:13: Jetzt habe ich Gänsehaut, denn dass ist einfach und es ist nicht leicht um das strukturell zum Machen Liebe zu Schenken.
00:59:22: Das ist eine Vision die Absolut teilweise.
00:59:26: Ich bedanke mich sehr für das Gespräch, Ben und ich freue mich sehr auf die Weiterführung des Gesprächs am zwölften Juli im Salon.
00:59:37: Kommt alle vorbei hier!
00:59:39: Auf jeden Fall
00:59:40: ganz herzlichen Dank,
00:59:42: Ben.
00:59:42: Danke dir lieber Alexander.
00:59:44: Vielen vielen Dank.
00:59:50: Das war Intuitive Human – Die Kraft menschlicher Intuition von und mit Alexandra Sorge nicht.
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