#13 Ode an die Freude
Shownotes
Freude ist kein Luxus. Sie ist Widerstand. Sie ist Würde. Sie ist unser Recht.
Was wäre, wenn Freude weit mehr ist als ein schönes Gefühl? Wenn sie der Schlüssel zu Intuition, Selbstwert, Gemeinschaft und gesellschaftlicher Veränderung wäre?
In dieser Folge spricht Alexandra Sorgenicht mit Autorin, Journalistin und Speakerin Milka Loff Fernandes über ihr Buch Agent of Joy – und darüber, warum Freude eine politische Kraft ist.
Gemeinsam tauchen sie ein in Fragen wie:
✨ Warum erschöpfen uns die Narrative, in denen wir leben? ✨ Weshalb ist Selbstmitgefühl oft der erste Schritt zurück in die Freude? ✨ Was haben Intuition und Freude miteinander zu tun? ✨ Wie finden wir zurück in echte Gemeinschaft – jenseits von Konkurrenz und Selbstoptimierung? ✨ Und warum wird es tatsächlich heller für uns alle, wenn eine von uns strahlt?
Es ist ein tiefes, berührendes Gespräch über Menschlichkeit, weibliche Solidarität, Trauma, Würde und die Kraft, das eigene Leben nicht länger optimieren zu wollen – sondern wirklich zu bewohnen.
Eine Einladung, der eigenen Freude wieder zu vertrauen. Nicht als Flucht vor der Realität, sondern als Weg mitten hinein ins Leben.
“Wenn eine von uns strahlt, wird es heller für uns alle.”
Mehr über Milka Loff Fernandes ihr Buch und ihre Termine:
https://milkalofffernandes.com/
Der Salon mit Milka:
https://alexandrasorgenicht.com/2026/03/30/agent-of-joy-warum-freude-heute-kein-luxus-mehr-ist/
Alle Infos zu Milka, ihrem Buch und ihrem Walk of Joy findet ihr hier:
https://milkalofffernandes.com/
Intuitive Human – Die Kraft menschlicher Intuition
Neue Perspektiven auf Körper, Spiritualität und gesellschaftliche Verantwortung Mit Alexandra Sorgenicht
Spiritualität ist keine Wohlfühlzone. Sie ist eine Frage von Bewusstsein, Ethik und Verantwortung.
In INTUITIVE HUMAN geht es um die zentrale menschliche Fähigkeit, Zusammenhänge wahrzunehmen, bevor sie vollständig erklärbar sind: Intuition.
Nicht als diffuse Idee, sondern als verkörperte Erkenntniskompetenz. Nicht als Rückzug aus der Welt, sondern als Grundlage für Haltung und Handlung.
Dieser Podcast verbindet Körperbewusstsein, spirituelle Traditionen und gesellschaftliche Analyse. Er untersucht, wie religiöse Narrative, patriarchale Strukturen und koloniale Denkweisen unsere Wahrnehmung geprägt haben – und warum die Entkopplung von Spiritualität und Verantwortung bis heute Missbrauch und Machtkonzentration begünstigt.
Im Zentrum steht Intuition als Future Skill. In einer Welt, die komplexer, fragmentierter und konflikthafter wird, kommen wir mit kognitiver Analyse nicht mehr aus. Wir brauchen die Fähigkeit, ethische Orientierung aus verkörperter und bewusster Wahrnehmung zu entwickeln.
Intuitive Human bewegt sich an der Schnittstelle von:
Spiritualität und politischer Verantwortung feministischer Analyse und historischer Machtanalyse Trauma, Körper und kollektiver Prägung Religion, Hierarchie und institutionalisierter Autorität Intuition als Grundlage von Führung und gesellschaftlicher Gestaltung
Dieser Podcast richtet sich an Menschen, die Spiritualität nicht konsumieren, sondern hinterfragen. An Menschen, die patriarchale Muster erkennen – im Außen und im eigenen Inneren. An Menschen, die Verantwortung nicht delegieren wollen.
Intuition ist keine private Ressource. Sie ist eine kulturelle Kompetenz.
Und vielleicht ist sie die Fähigkeit, an der sich entscheidet, wie wir Zukunft gestalten.
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Buch: https://alexandrasorgenicht.com/buch-intuition/
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Transkript anzeigen
00:00:02: Intuitive Human, die Kraft menschlicher Intuition.
00:00:07: Neue Perspektiven auf Körperspiritualität und gesellschaftliche Verantwortung von und mit Alexandra Sorge nicht.
00:00:20: Herzlich willkommen Milka!
00:00:22: Schön dass du da bist.
00:00:23: Schön das ich da sein darf.
00:00:24: Schön, dass wir sprechen.
00:00:26: Ich freue mich sehr.
00:00:28: Du hast ja dieses wundervolle Buch geschrieben Agent of Joy Und ich fange da mal am Ende an bei diesem Buch.
00:00:36: Und zwar gibt es ein Manifest in dem Buch, was mich ja sehr berührt hat und ich fange mal bei den letzten Satz an oder die letzten Sätzen und würde gerne damit reingehen.
00:00:51: Unsere Freude ist wertvoll!
00:00:53: Sie isst politisch und sie ist unser Recht.
00:00:58: Da versagt mir fast die Stimme.
00:01:00: Wir sind Agents of Joy.
00:01:03: Wir wissen, wenn eine von uns strahlt wird es heller für alle.
00:01:12: Ja ich bin berührt.
00:01:13: also ich merke da kommen mir was trennen weil das so... Das hat so einen Impact.
00:01:17: dieser Satz finde ich Da ist so viel drin!
00:01:22: Da is die Freude an sich drinnen.
00:01:24: Das hat für mich auch ganz viel zu tun mit Intuition.
00:01:27: Da kommt man vielleicht im lauf des Gespräches drauf.
00:01:29: Da ist aber auch die Politik drin Und da ist die Erlaubnis drin zu strahlen und vor allen Dingen das Wissen auch, wenn eine von uns strahlt wird es heller für uns alle.
00:01:41: Und da gehen bei mir bei diesen drei Sätzen, ne vier setzen, fünf setzten, gehen bei mehr dreißig Tabs auf.
00:01:48: schon weil er so viel heißt.
00:01:54: hast du diesen Schluss dieses Manifest?
00:01:56: Hast Du den Floss der so aus dir raus?
00:01:59: Oder wie war das, den zu schreiben.
00:02:10: Ich habe beim Schreiben... ich bin ganz ehrlich, ich hab beim Schraben ... Das war so ein Husarenrit!
00:02:19: Das war ein schier körperlicher Kraftakt.
00:02:26: Es war wirklich auch, dass ich den Stift hingelegt habe und als Manifeste war das Letzte was ich geschrieben habe.
00:02:33: Oh mein Gott, das war genau so.
00:02:35: Nein!
00:02:37: Es war das Letzte was ich geschrieben habe in der ersten Runde.
00:02:40: aber dann... Das war das Einzige was stehen geblieben ist wie ein Holzrahmen im Haus umfällt.
00:02:47: War das das einzige was genau so stehengeblieben und nicht noch mal angefasst worden ist?
00:02:54: Und zwar bin ich aufgewacht um eine Uhr nachts von Musik irgendwo gegen ne Party.
00:03:03: Richtig geiler Beat.
00:03:06: Ich weiß nicht, wahrscheinlich bin ich aufgewacht von meinem Fußwippen und alle ... Hast du das die Ohren gehört?
00:03:12: Irgendwo war so ein Open Air Fest und es halte über alle Dächer und es war ein Uhr elf Und es war so einen Zeitpunkt wo ich irgendwie ... Ich hab oft die Uhr geschaut und hab gedacht Fuck!
00:03:24: Normalerweise warst du doch immer erst um drei auf, was soll das?
00:03:27: Aber an dem Tag konnte ich natürlich nicht wieder einschlafen Und dann ging es so los.
00:03:32: Dann habe ich geschrieben und geschrieben, und ich habe quasi mein Herz auf Papier
00:03:36: gekotzt.
00:03:40: Das war mein Wunsch!
00:03:41: Das Manifest ist eigentlich mein Wünsch.
00:03:45: Deswegen so stark glaube ich weil das ein großer gemeinsamer Wunsche von so vielen Menschen ist So.
00:03:57: So fühlt sich Menschlichkeit an, so erleben wir die Welt!
00:04:04: Das ist Ausdruck... Ich glaube wirklich, dass ich da meine Seele aber auch so eine kollektive Seele ausgedrückt hat und deswegen habe ich es dann so stehen gelassen und quasi den Rest des Buches drum herumgeschrieben.
00:04:26: So fühlt sich das auch an, wenn ich das manifest lese.
00:04:31: Und du sagst jetzt gerade... Also ich finde es so wundervoll!
00:04:35: Es ist ja jetzt ja nicht fast gesagt den Gedanken aber eigentlich ist es ja das Wissen und das gefühlte Wissen Das ist ein kollektives Sein also dieses Na, Wenn eine von uns strahlt wird es heller für uns alle.
00:04:52: Ich dachte gerade, ist es nicht irgendwie anders die Welt gebaut ist.
00:04:58: Also nicht die Welt sondern diese Systeme in denen wir leben also die Systeme, in denen der Leben die Glaubenssätze das was uns kontinuierlich immer wieder erzählt wird.
00:05:11: Da gibt's natürlich jetzt auch andere Narrative eben zum Beispiel dein Buch aber es gibt ja so viele Narrative wo es geht um weibliche Konkurrenz oder Zielsetzung, die so gar nichts zu tun hat mit Freude.
00:05:25: Wer wir sein müssen wie das Leben aufgebaut sein muss auch oder vielleicht und auch gerade als Frau?
00:05:35: Ja tatsächlich.
00:05:36: also ich glaube auch dass viele dieser Narrative von denen du da sprichst dafür gemacht sind uns zu erschöpfen und zu zermürben damit wir eben nicht in diese Kraft kommen, die die Freude ja bringt.
00:05:55: Damit wir Freude vielleicht auch so falsch anders... also damit wir Freuda eine andere Zuschreibung auch geben.
00:06:05: Also gerade dieses Persönlichkeitsdenken, also ich und vielleicht meine Familie muss mich freuen und ich bin es, die wichtig ist Mie, Mie.
00:06:23: Dieses Mie-Mie.
00:06:25: Das finde ich so... das steht dem halt ganz, ganz toll im Weg.
00:06:31: Dieser Glaube, dass nichts mehr über ist von Freude wenn ich sie teile und witzig daran ist, dass unser tatsächliches Erleben ja immer ein ganz anderes ist.
00:06:43: Ich habe vorhin gesprochen von einer Party.
00:06:45: also Partys sind was ein ganz tolles Beispiel bis da auch so eine Party und es ja nicht so, dass du Wenn du tanzt und wenn du dich daran freust, dass dann irgendjemand Anlass weniger Freude hat.
00:06:58: Nee im Gegenteil!
00:06:59: Wie meistens ist es so das wenn einer tanzt... ...und dann das richtig außer sich ist und so, dann fühlt sich die Tanzfläche erst.
00:07:05: Und dann wird's irgendwann richtig geil.
00:07:07: und dann irgendwann ist es weiß nicht.
00:07:09: zwei oder drei Uhr, du merkst gar nicht wo die Zeit ist.
00:07:13: Und dann denkst du dir shit jetzt wenn man soll gehen wenn es am besten ist und die meisten bleiben dann einfach ein bisschen länger.
00:07:20: aber niemand denkt ach ich habe jetzt weniger Spaß weil diese Person neben mir sich amüsiert so und das ist eben das und zwar Fast niemand denkt daran, sich auf Kosten anderer zu amüsieren auf so einer Party.
00:07:36: Also so nach dem Motto wenn ich dann sage... Dann hab' ich mehr Spaß!
00:07:40: Auch das ist nicht die Füße von Freude quasi.
00:07:48: Wir erleben tatsächlich eine andere Mechanik also wie es funktioniert aber denken uns irgendwas Komisches zusammen.
00:08:00: Ja, ich dachte auch gerade an in einer der Ausbildungen die ich mache also zur Intuitionstrainerin war jetzt neulich in so einem Gespräch eine Frau die dann sagte ah und ich weiß immer noch nicht quasi was ich werden will.
00:08:17: Jetzt ein bisschen reduziert gesagt und was wirklich mich erfüllt?
00:08:21: Und wir sind dann dahin gekommen dass es eben auch so ein kapitalistisches patriarchalisches Narrativ ist Das werden, also das so herausgenommen aus Community zu sehen.
00:08:35: Ja weil manchmal ist es doch viel leichter zu gucken in dieser Gemeinschaft bin ich die ja in dieser gemeinschaft mache Ich dass als immer unbedingt zu sagen das ist das was mich erfüllt.
00:08:46: Also da ist so ein Da ist so einen weiß was ich sagen will so'n Bild drin von Ich Als Einzelperson Erfülle mir das oder muss das machen um um erfüllt zu sein.
00:09:00: Und ich finde, da ist auch schon so eine Krux drin.
00:09:02: Weißt du was?
00:09:03: Ich schon sehe ... Also diesen Satz, ne?
00:09:05: Ich weiß immer noch nicht, was ich werden will.
00:09:07: Das strost doch vor diesem Selbstoptimierungsgedanken.
00:09:12: Also etwas werden bedeutet auch, wenn ich einen Schritt zurücktrete und das aus dieser Erschöpfungsekonomie Brille sehe der Welt in irgendeiner Art und Weise nützlich sein.
00:09:27: Mit der Welt meine ich dem Bild, dass man selbst von der Welt hat.
00:09:32: Also sich in irgendeinen Muster pressen zu können und sich dann mit diesem Muster quasi dem zu ergeben wie die Welt funktioniert.
00:09:44: Und das mein ich würde nicht sagen weißt du was?
00:09:48: vielleicht müssen wir unser Leben gar nicht optimieren?
00:09:50: Wir müssen nicht noch besser werden!
00:09:52: Wir müssen es bewohnen.
00:09:53: Wir müssen endlich anfangen das zu tun, was wir gerade tun.
00:09:59: Anstatt dann wenn wir gerade etwas tun schon wieder danach zu streben es besser schneller optimaler
00:10:08: oder
00:10:12: vielleicht sogar revolutionärer zu machen.
00:10:15: dieses was wir grade tun ist ja die Revolution an sich aber dass ist so schwer und ich merke das auch an mir selber wenn ich raus auf die Straße gehe Und ich hab mein Handy in der Hand und guck getroffen, denk' ich so.
00:10:27: Boah!
00:10:28: Weißt du was?
00:10:29: Es gab mal ne Zeit, da bist du einfach gegangen... ...und nix hast in den Himmel geguckt,... ...hast die Welt um dich herum wahrgenommen... ....und hast nachgedacht.
00:10:40: Das vermisse ich.
00:10:44: Das zeigt auch so von dem..., das ist ein Symptom von fehlenden Selbstwert eigentlich.
00:10:52: Agent of Joy sollte erst einmal ein Buch über Selbstwert werden.
00:10:55: So, ich sollte über Selbstwert schreiben und hab angefangen.
00:10:58: Und dann fand ich alles doof was ich geschrieben habe weil ich dachte so boah selbstwert ist das abstrakteste Wort der Welt finde ich.
00:11:05: Ich finde dass man den wie greife ich meinen Selbstwertung?
00:11:10: vor allen Dingen wie vermittelte ich den Selbstwert anderer Menschen an andere Menschen?
00:11:16: I don't know!
00:11:17: Ich hab wirklich...und ich denke sehr lange..das ist voll mein Thema.
00:11:21: ich denke schon sehr lange überselbstwerte nach Und ich habe keinen guten Weg gefunden.
00:11:27: Vor allen Dingen kein, der in irgendeiner Art und Weise leicht ist bis mir das Wort Freude reingefallen ist.
00:11:34: Ich so Alter?
00:11:35: Genau das ist es!
00:11:37: Deine Freude zeigt dir genau wo du hin musst.
00:11:41: Deine freude ist selbstwert.
00:11:43: mega
00:11:44: Ja ja Ja, und ja.
00:11:46: also da sind zwei Gedanken drin die ich nochmal aufgreifen möchte.
00:11:50: Das eine ist.
00:11:51: du sagtest auch das Erschöpfungsnarrativ auch und selbst Optimierung genau?
00:11:55: Und ich möchte zum einen auch noch mal zurück zu den Community-Gedanken der ja auch drinnen ist in dem wenn einer von uns strahlt wird es heller für uns alle!
00:12:03: Das ist in diesem Erschöffungsnahrtiv ist ja auch so drin.
00:12:05: Du musst dir ein Ziel setzen und wenn Du das nicht erreichst stimmt irgendwas mit Dir nicht oder so... wenn wir uns aber doch anstecken lassen können gegenseitig.
00:12:17: Dann wird es auch so viel leichter, nicht unbedingt per se ein gestecktes Ziel erreichen zu müssen sondern den Weg an sich gemeinsam der wird dann leichter.
00:12:29: Also für mich ist dieser Community-Gedanke deswegen auch so wichtig, weil dieses Erschöpfungsnarrativ von du musst dir ein Ziel setzen.
00:12:36: Ob Business oder Familiär, ob in der Liebe whatever also irgendein Ziel und dann musst du dich da hinoptimieren das zu erreichen.
00:12:44: Das ist ja auch so eine völlig kolonial Gedanke, so ein kolonisierter Gedankel, so eine Idee von einzeln.
00:12:51: Also, ich bin alleine.
00:12:53: Ich bin einzeln und muss es alleine schaffen als
00:12:55: Einzelkämpfer.".
00:12:56: Und das ist Teil dieses Erschöpfungsnarratiefes, was so eine Entfremdung ja auch ist.
00:13:00: Und natürlich in der Entfraemdung immer auch die Entframmungen von der Freude.
00:13:06: Das andere, was du gerade sagtest... Du sagst es nicht?
00:13:12: Was ist der Weg, der leicht ist?
00:13:15: Wir haben jetzt gerade du und ich, bevor wir auf Aufnahme gedrückt haben Auch einmal gesagt, Jo.
00:13:22: Die Freude, die führt so wie die Intuition für mich führt und die beiden sind verwandt.
00:13:28: aber natürlich fallen wir auch immer daraus jetzt mal aufs Herz natürlich wieder daraus Ist das ja auch manchmal gar nicht so leicht in der Freude, also in der freude zu bleiben bzw.
00:13:41: wieder zurückzukommen?
00:13:43: So wie... Wie handelst du das wenn es an Sonntag ist wo naja halt das Leben Sachen machten?
00:13:48: Also zunächst einmal händle ich das so dass ich denke das ist kein persönliches Versagen wenn ich das nicht schaffe mich gerade zu freuen sondern das sind kulturelles Problem.
00:13:58: wir leben halt in einer Kultur die von einem verlangt dass ich gewisse sachen leiste um eine Daseinsberechtigung zu haben.
00:14:07: Es ist ja jetzt nicht so, dass alle sagen okay du darfst in dieser Gemeinschaft irgendwie leben wenn du keine Steuern zahlst oder wenn du... Also darf man schon.
00:14:15: aber richtig gern gesehen ist es nicht.
00:14:19: Vorsicht
00:14:20: für soziales Marotter!
00:14:21: Ja weil sonst würde man sagen meine Güte warum sollen das?
00:14:25: Und ich möchte auch gerne mit meiner Message raus.
00:14:30: Das ist ja auch meine Passion.
00:14:34: Of course there is life in meinem Ding.
00:14:37: Ich hab zwei Kinder, ich habe einen Mann und ich ziehe gerade um.
00:14:40: Hier ist das größte K-Aus schlimm!
00:14:44: Aber was ich gelernt habe im Laufe der Zeit und was mir sehr hilft... ...ist nicht dass ich mich ständig freue irgendwie auch wenn Sachen suboptimal sind.
00:14:54: Das stimmt gar nicht, nee?
00:14:56: Sondern teste ich mich.
00:14:57: in solchen Situationen dann auch ernst nehmen So, und auch das verändert mehr als mein eigenes Leben.
00:15:03: In dem Moment wo ich sage weißt du was Leute?
00:15:06: Das ist alles schön und gut!
00:15:08: Und hier starbt sich alles aber... Ich kann nicht mehr und deswegen gibt es jetzt zwei Wochen lang keine selbst gekochte Mahlzeit.
00:15:15: That's it!
00:15:19: Und mich dann irgendwie nicht deswegen zu geißeln als Nicht-Gute-Mutter oder so, die Kinder mögen Pizza.
00:15:25: Hey!
00:15:26: Was soll das?
00:15:27: Also ich gebe mir da jetzt keinen... Ich stempe mich nicht ab als Versagerin aus diesem Grund.
00:15:34: Nein im Gegenteil.
00:15:36: Ich deale mit den Karten, die mir gerade ausgeteilt werden und auch das nenne Persönlich, Selbstführung und Resilienz.
00:15:48: Also ich glaube nicht dass Ich ein Projekt bin das sich optimal managen muss weiß gar nicht.
00:15:58: ich Bin Ein Wesen ich nehme mich ernst Und in dem moment wo ich sehe boh dieses wesen Das ist gerade über alle maßen erschöpft dann leg ich es hin So, und dann liegt es da eine Stunde.
00:16:11: Und wenn das nach dieser Stunde besser ist?
00:16:13: Super!
00:16:14: Wenn nicht, dann versuche ich das nächste zu machen so... Aber auch das meine ich mit Nichtoptimieren sondern Bewohnen.
00:16:23: Und seitdem ich das tue merke ich auch dass solche Phasen wo's dann schlimm ist oder solche PhASen wo ich denke oh nee stressig und auch blöd usw.
00:16:34: Die werden immer kürzer seitdem ich das auch kommuniziere, weil ich weiß hey guck mal.
00:16:40: also wenn es so ist dass um mich herum alles chaotisch ist dann bin ich auch noch mal extra verpallt und dann fällt es mir sehr schwer meine Routinen einzuhalten.
00:16:52: Seit dem erfahre ich auch mehr Unterstützung zum Beispiel von meinem Mann der dann sagt okay weißt du was vergiss das und das geh einfach eine Stunde spazieren i got you.
00:17:05: Ja, das Annämen.
00:17:06: Also dass es da sein darf.
00:17:08: was ist nicht die Freude als Dogma wie das ja eben auch in so manchen psychospirituellen Kontexten ist.
00:17:14: So die Leichtigkeit, das Licht und die Liebe Als dogma sondern mit denen seien was ist Und das macht dich sichtbarer
00:17:22: Absolut.
00:17:23: Und wenn das, also so Leichtigkeit licht, Liebe und happy-happy-joy-joy finde ich auch ganz toxisch.
00:17:29: Also wenn jemand so daherkommt und die ganze Zeit nur grinst, dann denke ich auch so wo bist du?
00:17:34: Wo bist du denn runtergefallen?
00:17:36: Was wünschte ich jetzt?
00:17:37: Das ist... Nee, nee!
00:17:42: Also das finde ich falsch und toxisch und das finde Ich auch verneumtend Unfair Menschen gegenüber, die eben diese Leichtigkeit nicht einfach haben können.
00:17:56: Weil Leichtigheit hat man nicht so!
00:18:00: Die ist auch ganz schnell wieder weg genauso wie das Leben ganz schnell weiter weg ist.
00:18:04: und ich finde es wie gesagt also vor allen Dingen wenn ich mir die Welt und die Menschen um mich herum anschaue dann ich mir in die sozialen Situation von manchen Menschen anschaue.
00:18:15: von allein erziehenden Mütter zum Beispiel sagt der Mann hier sei ein bisschen leicht.
00:18:20: Nein, das ist alles nicht leicht.
00:18:23: Das ist total schwer, slash unmöglich so wie wir sozialisiert sind!
00:18:30: Wenn nur eine alleinerziehende Mutter erzählt sie soll alles alleine machen dann finde ich hast du es verdient dass man dir ins Gesicht boxt.
00:18:38: Punkt Das ist nämlich ganz, ganz gemeint.
00:18:41: Das geht nicht!
00:18:42: So ist nichts Set-up in dieser Welt.
00:18:44: Du kannst nicht von neun bis siebzehn Uhr arbeiten und dein Kind optimal betreuen zur gleichen Zeit.
00:18:53: Weißt du so?
00:18:53: Außer du bist Krishna oder sonst jemand mit acht Jahren Armen... Und ich kenne mich hier aus den Dienst.
00:18:59: Deswegen weiß ich nicht ob das die richtig vieler
00:19:01: war.
00:19:01: Aber mit acht Armen unterstellen dass er nicht seine Kinder betreut hat to be honest Das geht einfach an eine Realität vorbei und es ist toxisch.
00:19:18: Es ist umwahrnd, da ist eine Lüge drin und natürlich auch so at the root.
00:19:22: eine Vermeidung also eine Vermeydung davon von einfach politischen realitäten gesellschaftlichen realitäten und immer letztlich in der Tiefe auch eine Vermeidung von Ungerechtigkeit und den Schmerz, der daraus entsteht.
00:19:36: Was ist denn dein Take?
00:19:37: Weil das interessiert mich jetzt nicht so komisch.
00:19:38: Aber was ist ein Dein Take und warum vermeidet man das, also woher kommt das?
00:19:46: Vermeidung – es ist eine Schmerzvermeidung Es ist eine Vermeitung von Gefühlen mit denen ich nicht dienen kann.
00:19:53: Das ist eine Vermeidungen in der Tiefe.
00:19:56: Für mich ist das in der tiefen Vermeidung von Verantwortlichkeit.
00:20:00: Und es klingt jetzt streng und vielleicht ist es auch, weil für mich ist da immer so ein Ethos dran verbunden wenn ich Schmerz nicht fühlen kann.
00:20:10: Wenn ich Ungerechtigkeit nicht fühle, weil Ungerechtkeit macht eigentlich immer eine Irritation, wenn wir mit uns selbst verbunden sind, macht immer einen
00:20:18: Schmelz.
00:20:18: auch also Ich empfinde Schmerzen für andere.
00:20:22: Ja, wenn ich jetzt zum Beispiel sehe wie in unserer Gesellschaft alleinerziehende Mütter behandelt werden was die Narrative da sind.
00:20:29: Was wie ja in der industriellen Tierhaltung das ist ein Schmerz für andere den ich empfinde dass es etwas zutiefst menschliches und das zu vermeiden mache ich entweder indem ich in diesem du nennst das Erschöpfungsnarrativ Ich würde es im Patriarchal des Narrativen nennen Es ist aber auch einen Erschöffungsnarrativ sind einfach zwei verschiedene Begriffe.
00:20:52: das Privileg geschluckt hat, dass ich auf der anderen Seite bin und mir keine Gedanken darüber mache, dass mir das irgendwie vielleicht gar nicht zusteht.
00:21:00: Und ich mich abgespalten habe.
00:21:02: Und diese Abspaltung macht es mir möglich innerhalb des Privilegs zu bleiben?
00:21:07: So, das wäre mein Take.
00:21:09: Und in der spirituellen Bubble oder psychospirituellen bubble mache ich das vielleicht nicht mit.
00:21:15: Ja, ich bin hier irgendwie der erfolgreiche Typ, der muss es so machen?
00:21:19: Oder Ich finde dass irgendwie Albern mich mit Tierleid zu beschäftigen.
00:21:25: Also ich erkläre mir auch nicht warum ich meinen Privileg einfach durchziehe sondern da ist es dann... Ja, das ist einfach nicht meine Realität.
00:21:33: Ich bin nicht mehr in der drei-D-Realität.
00:21:36: Wenn ich in Licht und Liebe bin, dann hat das alles keine Verbindung zu mir.
00:21:41: Und ich bin im göttlichen Licht oder ich bin hier im Licht.
00:21:44: Damit helfe ich allen Frequenzen nach oben zu gehen.
00:21:47: Das ist krasse Selbstverleugnung.
00:21:51: Es ist ein sich selbst Belügen und eben ein Vermeiden von Menschlichkeit.
00:21:56: Menschlichkeit, die da sagt, dass es ungerecht ist.
00:21:59: Und woraus dann immer auch ein Handlungsempuls entsteht.
00:22:02: Also es ist eigentlich eine Abspaltung A von Seele und B auch von Körper, wo der Schmerz entsteht und das Bewusstsein für Ungerechtigkeit entsteht, dieses Jumpen Also auf die Seelenebene, wo vermeintlich dieses Gefühl der Ungerechtigkeit oder Ethik keine Rolle spielt.
00:22:24: Das macht eben eine Vermeidung in der Tiefe dann auch wieder einmal von dem eigenen sein und damit aber auch von Verantwortung – die Verantwortung, die ich in der Beziehung habe.
00:22:32: Die du ja auch in deinem Manifest implizit beschreibst.
00:22:36: So das wär mein Take!
00:22:38: Was ich wie gesagt... Ich finde es so krass.
00:22:41: also weil Also wenn wir bedenken, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass wir hier so als Menschen in diesem Körper geboren sind.
00:22:51: Ist die verschwindend gering soll heißen unsere jetzige Existenz jetzt so in diesen Körper ist eigentlich schon das Privileg mit dem wir durch die Welt gehen.
00:23:03: So dann zu sagen du weißt was ich nutze es nicht mach ich jetzt nichts.
00:23:09: Ich bin ich überspringen das mal ich mache gleich wieder Seelen eben anstatt den Körper zu nutzen, um genau mit unseren Händen und unseren Füßen, unserem Geist diesen Schmerz Veränderungen reitenzubringen.
00:23:25: Transformation auch zu machen... Das ist ja schon dreist irgendwie, ne?
00:23:32: Aber ja, also ich... Ja, danke!
00:23:36: Ja, finde ich auch.
00:23:37: Und gleichzeitig ist es natürlich auch eine Traumafolge.
00:23:40: Das ist ja auch eine Trauma-Folge, wenn wir nicht ... Wir können nicht fühlen.
00:23:43: Wir haben zu viel Angst vor unserem Wut, vor unserer Schmerz.
00:23:46: Dann sind ja so bestimmte spirituelle Richtungen einfach auch ein super ... Wie soll es sein?
00:23:52: So einen Superhafen für mich!
00:23:54: Ja, wenn ich nicht fühle, weil ich Angst davor habe zu führen.
00:23:58: Gleichzeitig ist das aber natürlich auch so, dass wir Verantwortung auch für unsere Traumebenen haben.
00:24:03: So ist es nun mal auch.
00:24:04: Es gibt ja auch ne Verantwortung dafür wie Will ichs leben?
00:24:08: Also wer möchte ich auch sein?
00:24:09: und eben, was mir so wichtig ist immer wieder zurück in die Community.
00:24:13: Weil ich fand das Beispiel so genial, was du gebracht hast gerade bei der Tanzfläche vorhin.
00:24:19: So weil wenn wir uns anstecken, wir lassen uns ja ansteckend voneinander.
00:24:23: Und wenn ich jetzt auf einer Tanzflächen bin wo alle darauf achten dass sie irgendwie super mega geil aussehen und irgendwie die richtigen Moves machen dann fühle mich vielleicht auch womöglich nicht so frei einfach mich zu bewegen und Spaß zu haben.
00:24:34: Und bin auch self-conscious über meinen Körper, aber so wie du das beschrieben hast, stell ich mir dann vor, hey da ist ein Move und hab' ich Bock den mal nachzumachen?
00:24:42: Und dann entwickelt sich das und wird immer freier!
00:24:45: Und dieses ja Licht und Liebe oder Leichtigkeit und alle haben totale Angst im falschen Move zu machen.
00:24:52: Und sind dabei natürlich total gefangen eigentlich durch das was sie vermeiden wollen.
00:24:58: und da finde ich halt doch schon jeder und jede Verantwortung Ein Weg, in die eine Bändigkeit reinzukommen und den Körper einzukommen.
00:25:07: Das Geile finde ich mit dem Tanzbild ist wenn dir die Moos zu kompliziert sind dann machst du hier halt einfach einfacher so ne?
00:25:14: Also es gibt ja wirklich Leute sagen wie kann nicht tanzen.
00:25:17: also das war sorry aber dass Ich werde ich bin gleich ich denke so viel nach wenn ich tanze ich kann das nicht.
00:25:24: Aber wer sagt denn dass man nicht irgendwie im Takt springen kann intakt mit allen.
00:25:28: Man kann sich auch einhängen, also ich denke immer so an das Orangene Meer von Niederland was dann irgendwie nach links den dip dip dip und nach rechts... Auch krass ist ein Tanz!
00:25:40: Und dass es auch einen gemeinsamen, ja das musst du mal sehen bei der Weltmeisterschaft
00:25:44: Hovo,
00:25:44: gerade wieder,
00:25:45: das ist
00:25:46: faszinierend, es ist wirklich simpel aber faszinerend und es ist so Gemeinschaftssinn stiftend so, was ich unglaublich schön finde.
00:26:00: Ich bin mit stolz für jeden der ein orangenes Trikot trägt, weil das so schön ist und das können wir alle theoretisch.
00:26:12: Und vielleicht ist das auch irgendwie sinnvoll zur Überwindung dieser Traum erfolgen, die du dann genannt hast.
00:26:18: Wenn das einfach wirklich runter zu brechen auf den kleinsten möglichen Schritt und sich dabei nicht alleine im Regen stehen zu lassen sondern eben unterstützen zu lassen.
00:26:31: Manchmal kann man selbst nicht springen, muss man sich einhaken.
00:26:36: also das finde ich auch total okay und das gehört auch dazu zu diesem Selbstmütgefühl.
00:26:42: was ich glaube für mich war dass um überhaupt wieder in die Freude zu kommen, war das essentiell.
00:26:49: Also Freude... Das ist ein Thema also mit dem beschäftige ich mich jetzt erst seit ein paar Jahren.
00:26:54: aber der Weg dahin, der war geprägt von Selbstmitgefühl so
00:27:06: und schön beschrieben
00:27:07: danke
00:27:08: Ja, magst du Magst du so eine Station erzählen von deinem Weg, also in das Selbstmitgefühl?
00:27:16: Ja zu kommen klingt dann gleich wieder so ganz dich dann selbst mit Gefühl anzunehren.
00:27:22: Ich weiß noch wo ich war in Berlin als mir sehr schlecht ging.
00:27:31: Also und auch wo ich auch sehr alleine war muss ich sagen mit mir zum ersten mal in meinem Leben mit mir den Aufgaben, die ich nicht mehr hatte.
00:27:41: So alleine und das war komisch.
00:27:45: Vorher habe ich das immer geschafft mich mit irgendeinem neuen Task oder einer neuen Ziellinie quasi noch einmal neu anzutreiben.
00:27:57: Und das war plötzlich weg.
00:27:59: Also plötzlich konnte ich mich gar nicht mehr richtig bewegen.
00:28:02: Ich hatte so Angst gefühlt.
00:28:04: Ich konnte nicht richtig rausgehen.
00:28:09: schwer eingeschränkt durch meine Medikation, die ich bekommen hatte zu der Zeit wegen meiner Epilepsie und fand das alles extrem schwierig.
00:28:22: Und ich weiß wie ich da lag und dachte okay du bist jetzt gerade noch nicht einmal traurig?
00:28:35: Das ist echt doof.
00:28:38: aber Also egal wie es jetzt ist, du lässt es jetzt sein.
00:28:46: Und das war mein erster Akt von Selbstmitgefühlen.
00:28:51: Also anstatt zu versuchen es wegmachen oder irgendetwas machen zu wollen, dass ich es hab sein lassen und damit habe auch mich sein lassen zum ersten Mal in meinem Leben.
00:29:05: Ich glaube, das war der Moment.
00:29:11: weil das kann ich fühlen.
00:29:16: Weil, ich finde das was du jetzt gerade beschreibst, diesen Moment find' ich... Man würde es zu klein machen oder ich mach's klein wenn ich sag', ist ein Magic Tool.
00:29:28: Ist es aber?
00:29:30: Weil dass is ne Fähigkeit die... Ich finde die Fähigkeit ist, die wirklich diesem Erschöpfungsnarrativ maximal die Kraft abgreibt.
00:29:44: Also, weil das braucht so viel finde ich.
00:29:47: Zum Beispiel wie du erzählt hast gerade zu sagen Ja, es gibt jetzt zwei Wochen nichts gekochtes zu essen Es ist grade overwhelming oder
00:30:01: Ich
00:30:03: finde gerade kein Gefühl weder Traurigkeit noch Schmerz noch Wut.
00:30:08: Mir macht das Angst aber es ist wir.
00:30:10: es ist gerade Zum Beispiel, wir sprachen gerade drüber.
00:30:15: Bevor wir gestartet haben.
00:30:16: für mich jetzt zum Beispiel... ich bin ja Intuitionstrainerin und da geht es natürlich auch immer um Achtsamkeit.
00:30:25: Da geht's natürlich auch mal um Weisigsein, um Atmen, um Bewusstsein.
00:30:31: Und natürlich falle ich daraus, hey!
00:30:32: Ich bin auch Unternehmerin.
00:30:34: Ja, natürlich fallte ich da auch raus.
00:30:35: Manchmal mit den Zeiten wo ich ein Unternehmen aufbaue und die Zahlen einfach anders sind als ich mir Ja, als ich das vielleicht gerade brauche oder denke.
00:30:43: Oder was weiß ich?
00:30:43: Und dann muss ich mich einfach auch damit annehmen, dass ich grade einfach mal eine krasse Stressreaktion hab.
00:30:49: Oder überhaupt nicht reguliert bin momentlang und das dann anzunehmen, einfach damit zu sein.
00:30:55: Das ist so.
00:30:58: dieses Mitgefühl finde ich in der tiefe, so eine tiefe Verbindung mit sich selbst und dann auch wieder mit dem Leben.
00:31:03: Und daraus kann überhaupt eigentlich erst etwas echtes entstehen.
00:31:08: Also danke für die Beschreibung!
00:31:13: Ja, und retrospektiv sind das ja auch immer die schönen Erfahrungen.
00:31:21: Also wir merken uns unser Leben gar nicht.
00:31:25: Unser Leben ist nicht bemerkenswert.
00:31:28: Wären da eben solche Momente, die wir ganz erleben?
00:31:35: Und dazu zählen halt nicht nur die Hochmomente weil wenn wir auch zu viele Hochmomenten haben bittigerweise, dann sind die Hochmomente gar nicht mehr so hoch.
00:31:45: Also das ist irgendwie... Weil schauen wir uns unsere Umgebung im Moment an.
00:31:51: Da hätte schon mein Vater geboren, neunzehundertzehntzeinundreißig oder auch meine Großeltern hätten dafür nur geträumt und noch nicht mal nur meine sondern deine auch.
00:32:08: Das ist total irrewandt!
00:32:09: Das wäre für die purer Luxus gewesen und wir können uns damit, ja für uns ist das... Wir finden immer noch was über, dass wir uns beschweren können.
00:32:20: Sondern?
00:32:21: Und wir finden immer auch wieder Sachen die irgendwie nicht okay sind.
00:32:26: Und wir können es gar nicht mehr so genießen unseren Garten, unseren Zaun, unseren zusätzlich schreber Garten oder das Ferienhaus auf Mallorca.
00:32:34: Who knows!
00:32:35: Also diesen ganzen, diese Opulenz selbst wenn wir nur ... in der Wohnung in Banner-Eiken leben.
00:32:45: Aber
00:32:47: wenn ich so sehe, diese schwierigen Momente... ... also die wirklich bei denen auch tatsächlich auf den Zahnfleisch gegangen bin,... ... das waren die Momente wo wir eine Entwicklung reingekommen sind.
00:33:02: In dem Moment wo ich gesagt habe okay, ich mache das jetzt.
00:33:05: Ich schaue mir das an.
00:33:06: Das ist jetzt wirklich unangenehm aber ich weiß ich kann es ändern!
00:33:10: So, oder nee ich weiß es nicht.
00:33:13: Nee, ich wusste nicht dass sich das ändern kann aber ich wünsche mir Das zu verändern.
00:33:19: so Ich habe die Sehnsucht nach etwas anderem.
00:33:23: das waren Die Momente die ich mir am Ende gelebt also gemerkt habe und und das fand ich auch noch zu schön.
00:33:30: Deswegen bin zum Beispiel auch nicht so.
00:33:32: diese Affirmationen und sowas funktioniert bei mir nicht.
00:33:35: Das ist so, ich bin stark.
00:33:37: Ich bin mutig!
00:33:38: Ich bin groß... ...ich bin erfolgreich.
00:33:40: Alle und alle.
00:33:42: Also... Ich habe es mal versucht.
00:33:45: Ja, aber das ist nicht... also nee.
00:33:48: Nee weil in dem Moment vor allen Dingen wenn ich gerade stark an mir zweifle oder irgendetwas Wichtiges befürchte dann merke ich das.
00:33:55: Nee, glaube ich nicht.
00:33:56: Ich stehe da und ich habe Angst.
00:33:58: Ich habe ganz viele andere Sachen.
00:34:00: Ich bescheiß mich doch nicht selber so, ne?
00:34:03: Aber Das, was für mich total gut funktioniert ist... Hey!
00:34:07: Ich war schon mal stark.
00:34:09: Ich habe schon mal etwas geschafft.
00:34:11: Ich war sehr mutig.
00:34:13: So ich kann das schaffen weil ich weiß.
00:34:15: also ich habe die Erinnerung an solche Momente und deswegen erachte ich die heute retrospectiv auch wenn sie zu dem Zeitpunkt selbst sehr schwierig gewesen sind als unglaublich wertvoll.
00:34:31: Ja meine kleine Herzensschatzkiste
00:34:34: Genau.
00:34:35: Ich komme immer wieder zurück zu dem Satz, ne?
00:34:38: Wenn einer von uns strahlt wird es heller für alle.
00:34:41: so früher und damit meine ich so richtig früher... Das ist so mein Bild wo wir noch nicht so indoctriniert waren von diesem auch Erschöpfungsnarrativ-Patrarchal, Narrativ der wartlichen Konkurrenz So, dann sind wir als Frauen wenn uns das mal verloren gegangen ist wer wir sind und es geht uns immer verloren.
00:35:09: Egal wie wunderbar ein Leben ist egal wie wunderbare Community ist das gehört zur Entwicklung dazu.
00:35:16: Na weil du sagst sagtest dass ja gerade da sind so die Momente wo Entwicklung reingekommen ist ohne uns selbst zu verlieren kommt keine Entwicklung weil wir müssen ja immer irgendwie auch eine Selbstidentifikation infrage stellen können um mehr zu werden als die die wir sind.
00:35:30: Ich meine, das nicht optimiert.
00:35:31: Ja?
00:35:32: Sondern einfach eine natürliche Entwicklung.
00:35:34: und so.
00:35:35: früher sind wir dann ans Feuer gegangen und saßen mit anderen Frauen ums Feuer und wurden an das erinnert, wer wir sind.
00:35:42: also da gab es dann auch Außenstimmen die das gesagt haben was in deinem Schatzkästchen ist ja in deiner Schatzkästchen nur da drinnen ist du warst schon mal stark Du musst jetzt gar nicht fühlen aber du warest schon mal Stark.
00:35:55: na und das ist auch sowas.
00:35:58: Wo ich so denke, dass es... Das brauchen wir uns das zurückzufohlen auch.
00:36:05: Dass wir's auch in so Momenten wo wir vielleicht mal nicht ins eigene Schatzkästchen greifen können.
00:36:10: Es andere gibt die uns das sagen können.
00:36:15: Ja
00:36:18: und?
00:36:22: Weil die gibt es ja, ne?
00:36:24: Ist ja nicht so, dass meine Oma das nicht hätte tun können usw.
00:36:28: Aber Und das ist etwas, wobei ich mich ganz oft ertappe.
00:36:33: Ich weiß ... oder in letzter Zeit vor allem... ich weiß dass sich dieser diesen Frauen nicht zugehört habe, weil ich dachte deren Stimme ist nicht so wichtig.
00:36:43: Also es heißt die Wertschätzung für weibliche Stimmen und für weibliche Perspektiven ist etwas,... dass ich zumindest erst in letzzer Zeit mir antrainiere regelrecht.
00:36:58: Wie lange?
00:36:59: quasi nur männliche...
00:37:03: oder
00:37:05: ja, tatsächlich.
00:37:06: Wie lange habe ich nur männlichen älteren Menschen zugehört?
00:37:09: Oder bist du eine Patsche?
00:37:12: Ja, ja, ja!
00:37:12: Ich bin total die Vatertochter.
00:37:14: so wenn ich heute meine Mama denke dann eigentlich fuck you know you should have listened to her.
00:37:19: also weil meine Mutter hat ...die ist wirklich das war ne ganz liberale Frau.
00:37:26: Die war sehr weißig.
00:37:26: Ich hab immer gedacht sie ist dumm nur weil die Ich weiß nicht, in ihren späten Dreißigern da nochmal Deutsch gelernt hat.
00:37:33: Mit mir auf Deutsch kommuniziert hat natürlich in einer Art und Weise die ihr nicht entspricht.
00:37:38: Heute sehe ich sie in Portugal, in Vizabon.
00:37:42: Sie hat jetzt noch mal eine WG gegründet mit ihrer besten Freundin so.
00:37:45: Die ist achtundachtzig die Frau.
00:37:47: also dann sehe ich die da auf der Straße wenn die in einem Kaffee sitzt.
00:37:52: Die ganze Nachbarschaft kennt sie einmal so?
00:37:55: Die erzählt da Geschichten Total eloquent.
00:38:00: Und es kommen immer mehr Sachen über diese Frau raus, wo ich denke... Warum hat die mir das nie erzählt?
00:38:08: Das ist ja der Wahnsinn was sie alles so mit ihrem Leben gemacht hat!
00:38:11: Sie hat mich sehr spät bekommen.
00:38:14: Aber danach war sie für mich nur noch Mutter und hatten nur noch das gemacht und das war ja nicht important.
00:38:20: Und da sehe oder merke ich oder ertappe ich mich in meinem eigenen in meiner eigenen Internalisierung dieser patriarchalen Strukturen, dieser Erzählung.
00:38:31: Dadurch dass ich das tue untergrabe ich und unterwander natürlich auch meine eigene Wertigkeit als Frau.
00:38:41: Und da merke ich immer wieder – weil es schwer ist, Rauszug bekommen aus einer Person!
00:38:47: Da merke wie wichtig das ist, dass wir einander zuhören.
00:38:52: Wie wichtig es ist, miteinander sprechen und auch für mich mit älteren Frauen zu sprechen.
00:38:58: Dass wir diese Erfahrung schätzen, teilen, validieren... immer wieder nach vorne stellen, vor allen anderen.
00:39:07: Also was ich zum Beispiel angefangen habe... Ich lese keine Männerbücher mehr!
00:39:11: Nur noch Bücher die von Frauen geschrieben sind.
00:39:15: Zum Beispiel wenn ich mir einen Kunstkauf oder so was gucke hier wer hat denn das gemalt?
00:39:22: Heinz-Peter, nee will ich nicht.
00:39:25: Heinz Peter ist doof.
00:39:26: Ich möchte gerne irgendwie eines von Carla, eines von Egalwas aber Ich versuche ganz aktiv und vielleicht auch ein bisschen radikaler als es sein müsste, aber ganz aktiv genau diese Ursachen zu setzen.
00:39:42: Und das
00:39:42: allen möglichen Frauen zu sagen?
00:39:48: Wunderbar!
00:39:50: Ich komme eben nicht örte Fute... also mir fehlt gerade... ich war grade so mitgenommen, weil da ist auch wieder so viele Sachen drin waren.
00:40:00: Einmal hat mich das ... Das war ein richtiger Schmerz, hat mich durchzuckt, als du gesagt hast, ich dachte sie ist dumm.
00:40:06: Das ist wirklich schmerzhaft, das einmal zu hören.
00:40:10: Gleichzeitig ist es ja eine Realität, das ist ja nichts was du dir damals jetzt ausgedacht hast oder bewusst dich schon entschieden hast sondern einfach eine Realitäten in dem Patriarchat dass wir ein Bild haben darüber was valide ist und was wert ist um was nicht diesen Schiff, den du beschreibst, den Du gemacht hast.
00:40:29: Dazu was du jetzt überhaupt erstmal wahrnehmen kannst über deine eigene Mutter und das ist für mich auch ein kollektiver Shift gerade der passieren kann denke ich wenn genug Frauen das aussprechen dass fühlen diesem Weg gehen.
00:40:45: und Ich finde es nicht radikal weil wenn wir uns mal belegen wie radikal dieses Narrativ war, dass es nicht wert ist.
00:40:52: Ich finde das überhaupt nicht radikal was du machst sondern einfach erst mal eine Fokusverschiebung und die finde ich ja sehr legitim oder?
00:41:03: Ja absolut!
00:41:07: Das ist genau das was ich beschrieben habe.
00:41:09: wenn eine von uns strahlt dann wird es heller für uns alle.
00:41:13: Auch das spielt da rein In gewissen Sinne eine menschliche Revolution, die ich durchgemacht habe und das brauchte niemanden anders.
00:41:25: Das war einfach nur in dem Moment wo ich für mich erkannt habe wow!
00:41:31: Das sind deine Gedanken?
00:41:34: Das ist deine Realität?
00:41:36: Muss das so oder lässt sich das verändern in der Tiefe?
00:41:41: Und in dem moment wo ich angefangen habe genau in diesem Rattenloch irgendwie zu graben die Sachen zu entfernen, die toxisch sind für mich.
00:41:51: Hab ich angefangen... hab ich mich selbst empowert um andere Frauen auch zu empowern?
00:41:57: Also das was sich zum Beispiel heute ganz viel mache ist eben diese Gespräche mit Menschen und diese Ich erhelfe Frauen in die Sichtbarkeit also wenn jemand Training braucht oder unsicher ist zu sprechen nicht so!
00:42:10: Ich bin nicht unsicher zu sprechen I share it.
00:42:13: Weißt du das sind so.. Das sind die Sachen die empowernd sind an den richtigen Stellen.
00:42:19: und das mache ich nicht, weil ich nicht weiß wer Ich bin oder was ich werden will.
00:42:23: Ich weiß wer ich bin so Und ich weiß was ich kann und was sich leisten kann.
00:42:29: und Das ist meine like meine Gabel.
00:42:33: so na deswegen nutze ich die Nicht um jemand zu werden sondern um der die ich Bin
00:42:44: Zu verteilen
00:42:46: in die Community
00:42:48: quasi.
00:42:52: Wundervoll und ... Und die Freude ist ja so existenziell, sagst du jetzt wieder um das zu verteilen?
00:43:00: Das war es vorhin auch gesagt, dass wird ja mehr wenn wir's verteilen!
00:43:03: Das ist ja nichts was wir zurückhalten oder für uns haben müssen sondern es wird mehr Wenn wir das verteilen.
00:43:09: und
00:43:11: Ja also das finde ich einen guten Punkt.
00:43:12: dem auf den möchte ich einfach dir ganz oft sagen Ich hab hier nicht die Kappe Ich habe nicht die Kapazitäten, ich kann das gerade nicht.
00:43:20: Ich hab so viel zu tun und so weiter und
00:43:22: sofort.".
00:43:26: Das geht nicht!
00:43:27: Das höre ich ganz oft.
00:43:30: Die meisten Frauen und ich geb es mir sind sehr beschäftigt und wir sind auch sehr erschöpft.
00:43:35: Glaublich.
00:43:37: aber gleichzeitig finde ich liegt genau da ein unglaubliches Trainingsfeld.
00:43:46: ohne mich zu übergehen, weil da ganz viel Freude mit dabei war.
00:43:49: Also dass ich gesagt habe okay... Ich bin jetzt hier und auf dieser Versammlung oder ich gebe noch mal ein Stück von mir.
00:43:58: und auch wenn ich müde bin oder gerade zum Beispiel in der Zeit wo ich sehr depressiv war und Angst hatte rauszugehen bin ich rausgegangen und hab genau mich an dem Punkt überwunden Und das waren immer wieder so viele Schiftingpoints.
00:44:17: Also ich finde, Gemeinschaft macht ganz viel und genau dieser Akt, diese werteschaffenden und freudestiftenden Aktivitäten sind total wichtig.
00:44:36: Absolut!
00:44:36: Und gleichzeitig natürlich nicht zu unterschätzen wenn wir gerade in der Phase sind depressive Phase oder ich muss gerade an das Gespräch denken mit einer Freundin, dass ich hatte die gerade in der Trauer ist.
00:44:48: Und wir gehen dann nicht in Freude in die Freude sondern es ist ein Kraftakt auch.
00:44:54: Es kann ein Kraft-Akt sein dann eben in die freude zu gehen und und dann machen wir das einmal und vielleicht getragen von Freundinnen oder uns selber rauszernt in eine Situation soziale Situation, die einfach sicher und safe unfreudig ist.
00:45:12: Und dann speichert der Körper das aber und dann bis beim nächsten Mal leichter.
00:45:16: Dann ist dieser Kraftakt ein bisschen weniger weil es dann eben in unserem Schatzkästchen ist um mit deinen Worten zu sprechen so.
00:45:22: Es war furchtbar mich da rauszuziehen, aber als ich da war hat er's mich genähert.
00:45:27: Das nehme ich dann mit in die nächste Situation.
00:45:35: Also ich habe mich so gefreut über dieses Freudebuch von dir und hatte selber auch so viel Freude daran, das zu lesen.
00:45:41: Weil es für mich auch so verwandt ist an die Intuitionsarbeit oder mit der... Andy ist glaube ich holländisch, egal!
00:45:49: Mit der Intuition zur Arbeit, sondern mit der Intuationsarbeit auch dies mache weil du bist wenn du auf seelen Ebene bist immer in Freude Und das hat nichts mit Licht und Liebe zu tun.
00:46:00: aber nur da ist überhaupt die Intuition wahrnehmbar Nur da ist überhaupt die Intuition hörbar, wenn wir in diesem Zustand auch von Freude sind.
00:46:12: Und wenn wir nicht diese Möglichkeit haben uns vorher anzunehmen, wo wir nicht in Freude waren – wo wir ja in der Depression sind oder in der Angst sind und in der Trauer kommen wir in diesen Freudezustand und damit auch in den Seelenzustand gar nicht rein.
00:46:26: Ich finde, in deinem Buch sind so viele Übungen auch und das ist auch so wichtig einfache Übung!
00:46:33: kleine Schiffs, die das möglich machen dass wir in die Freude und damit Nervensystem technisch gesprochen.
00:46:39: In den parasympathischen Bereich auch überhaupt kommen indem wir dann auch überhaupt die Intuition wieder wahrnehmen können.
00:46:45: Und das heißt das hier einmal in die Kamera.
00:46:48: ich habe das ist ein bisschen verbogen das Buch weil ich es so viel im Bett gelesen hab aber das Buch von Mielkan hatte bitte bestellen.
00:46:58: da sind so viele kleine supergute Übungen drinnen, die auch nicht viel Zeit kosten und die aber einen Schiff bedeuten können.
00:47:08: Wirklich ein Schiff bedeuten kommen
00:47:10: um
00:47:10: wieder in die Verbindung mit dir selbst zu kommen im parasympathischen Bereich und damit dann in die Freude und letztlich auch wieder ja in die Serienverbindung zur Intuition.
00:47:22: Magst du vielleicht eine Übung erzählen aus dem Buch?
00:47:26: Gerade einmal dass wir die mitmachen können.
00:47:28: hast du da gerade irgendwas?
00:47:30: Es gibt eine Übung.
00:47:32: Da habe ich gesagt, mach einmal an einem Tag etwas was du sonst nie machst.
00:47:37: Was ganz Neues!
00:47:38: Zum Beispiel anstatt dass du immer links rum zur Arbeit gehst, gehst halt rechts rum.
00:47:44: Anstatt einfach die Welt mit anderen Augen wahrnehmen indem ich aktiv mich bemühe neue Sachen zu machen und neue Dinge zu probieren.
00:47:54: Ich hab dann irgendwann gedacht weißt Du was?
00:47:57: Das war schon richtig lange nicht mehr Schlittschuh laufen.
00:47:59: Warum
00:48:00: nicht?!
00:48:01: Und dann versuchst du es mal auf einem Bein.
00:48:03: Als Kind machen wir
00:48:04: das ständig,
00:48:05: aber als erwachsene Person versuchen wir das oft zu vermeiden weil wir denken okay das ist gefährlich da brauche ich also dafür bin ich nicht mutig genug so na?
00:48:18: Da könnte ja fallen.
00:48:19: beim Schlittschofahren habe ich die ganze Zeit oh Gott was ist das hier nicht?
00:48:22: Dann spreche ich mir mein Ja!
00:48:24: So bricht man sich was Wenn man das versucht die ganze Zeit zu vermeiden, aber neue Sachen auszutesten.
00:48:34: Ich weiß noch, weil es wir dann zusammen Schlittschuh fahren waren.
00:48:36: Das war im Rahmen eines meiner Joy-Wogs, die ich mit anderen Frauen zusammen mache und da waren tatsächlich auch nur sehr wenige Frauen, die gekommen sind.
00:48:46: Aber
00:48:46: die Frauen, unglaublich viel Spaß.
00:48:49: Das war der lustigste J-Walk Ever und also am Anfang waren wir alle sehr, sehr unsicher auf diesen Schlitzschuhen aber am Ende hatten wir wirklich so eine Routine drin.
00:49:00: Also jede von uns hat sich an das Schlittschuhfahren als Kind erinnert und wie das war und hatte dann irgendwie angefangen rumzuspielen.
00:49:10: und irgendwann haben dann irgendwelche auch angefangen sich aktiv aus Eis zu... Warum nicht nur aus Eis zu werfen?
00:49:18: Es war toll.
00:49:19: Ich glaube, dass in solchen kleinen Veränderungen schon sehr viel Freude liegt.
00:49:25: Jetzt wollen natürlich alle wissen wann ist denn der nächste Joy Walk, Walk of Joy.
00:49:30: Gibt es einen nächsten im Sommer?
00:49:33: Machst du im Sommer einen?
00:49:35: Nein ich mach die regelmäßig.
00:49:37: Die sind einmal ein Monat in München und in anderen Städten.
00:49:42: Es ist wirklich ein bisschen davon abhängig, wie ich da bin und wie ich das gerade auch zeitlich hinbekomme.
00:49:46: Und es sind ja Sachen, die sind vor free.
00:49:49: aber wenn man in München ist und mir in meinem Newsletter folgt dann weiß man Bescheid!
00:49:56: Es gibt eine WhatsApp Gruppe bei der man sich anmelden kann einfach nur eine DM an mich schicken.
00:50:02: Ich pack was natürlich in die Show-Nauts, ne?
00:50:04: Ich verlinke das in die show-nauts also deinen newsletter Milka aber auch natürlich dein Boom Und natürlich auch deine Website, wo man alles findet.
00:50:13: Wenn ich das nächste Mal in München bin, bin ich dabei.
00:50:15: Das ist unbedingt... Ich dachte gerade im Köln gibt es... Unbedingt so ein... Unbedingt!
00:50:20: In Kölnen gibt's glaube ich auch sowas, wo mein Solonutskates fahren kann.
00:50:23: Das war grade so mein Ding, wo ich dachte, das ist echt, hab' ich in den siebziger Jahren das letzte mal gemacht.
00:50:28: Das möchte ich unbedingt noch mal machen neben Schlittschuleaufen und paar anderen Sachen.
00:50:37: Ja, und wenn du über den München bist, dann sag unbestimmte Dinge.
00:50:40: Weil ein Intuition-Joywalk wäre super!
00:50:43: Machen wir?
00:50:44: Will?
00:50:46: Wie will?
00:50:48: Ich hab dich jetzt gezwungen.
00:50:51: Ich war für mich da ganz eng.
00:50:52: Wir haben eine Stelle, manchmal ist das schön.
00:50:55: Und eine Sache noch... Die Freude ist auch politisch, schreibst du hier.
00:51:02: Warum ist die Freude politisch?
00:51:05: Stellt euch vor, alle Frauen dieser Welt freuen sich.
00:51:09: Hol dich zum zweiten Mal heute?
00:51:12: So!
00:51:13: That's it.
00:51:14: Deswegen ist Reude politisch.
00:51:16: Ja... Die weibliche Konkurrenz kleiner Dämpfer wir gehen gleich wieder hoch ja aber die weiblichste Konkurrence ist für mich das machtvollste Tool des Patriarchats und damit des Erschöpfungsnarratives.
00:51:32: Und das ist, was du gerade mit diesem Satz ausgehebelt hast.
00:51:34: Stell dir vor alle Frauen dieser Welt freuen sich.
00:51:37: Heißt ja auch wir freuen uns miteinander und füreinander.
00:51:41: Was
00:51:42: dafür eine Power darin steckt?
00:51:45: Wenn ich mich freuere... Für dich!
00:51:48: Wenn ich mir freue mit dir auf dem Joy-Bog oder für das Buch oder für deine Erfolge, auch dein Selbstmitgefühl mit dir sein.
00:51:58: Wie leicht wird es dann doch für mich bei mir zu
00:52:02: sein?!
00:52:04: Und das für mich, für möglich zu halten.
00:52:06: Ohne Streben sondern einfach Quarerzverbindung.
00:52:12: Ja und wie schwer wird es dir zu erzählen dass du das nicht kannst oder dass du dich schämen sollst?
00:52:20: Oder dass du Angst haben musst so oder dass Du alleine bist?
00:52:26: Deswegen ist Freude ein machtvolles Tool in dem politischen Diskurs den wir gerade führen Weil Freude ist tatsächlich ein Zeichen von Würde.
00:52:41: Freude gibt dir die Würde wieder, oder falsch?
00:52:45: Freude ermöglicht dir den Zugang zu deiner eigenen Würde!
00:52:51: Da konnten wir jetzt nochmal eine Stunde darüber reden aber vielleicht fünf Minuten noch oder so da weil das ist finde ich einen existenziellen Punkt den du angesprochen hast.
00:53:04: wenn wir Vatertöchter sind und dass bin ich paradoxerweise auch, weil mein Vater war überhaupt nicht anwesend.
00:53:10: Und trotzdem bin ich eine Vatartochter gewesen ganz lange das Ideal nachdem ich versucht habe mich auszurichten.
00:53:17: Dann ist Würde und ja immer etwas Nichtweibliches.
00:53:25: also würde also dass was uns Würde macht es ist ne so eine männliche Form die Welt zu sehen was auch männlich im Sinne von wie das Paträcher das erzählt muss man natürlich sagen.
00:53:36: Aber eine Funktionsweise, eine Taftnis, wie es geht, Ziele zu erreichen und eben vor allen Dingen nicht so viel zu sein.
00:53:47: Nicht zu viel zu sagen, nicht zu emotionalen, nicht so weiblich oder intuitiv oder komplex oder empfindlich.
00:53:56: Und das macht ja per se ein Würdeverlust.
00:54:01: Das hat einfach so eine Weichheit und gleichzeitig eine enorme Sprengkraft.
00:54:07: Das, was du sagst über die Freude findest du deine Würde.
00:54:12: Finde ich phänomenal!
00:54:15: Ich kann dazu gar nichts über das.
00:54:17: Ich glaube da... Ja, dass ist echt etwas über das man selbst reflektieren muss für sich.
00:54:25: aber genauso denke ich auch.
00:54:28: Es ist ein Fine-Joy, fine confidence so.
00:54:33: also es ist ganz schwer für, wie du sagst Vater-Töchter glaube ich.
00:54:39: Aber sowieso auch für Menschen diese Freude zu definieren für sich so ne?
00:54:45: Also wirklich eine ureigene oder beziehungsweise Entschuldigung, das habe ich vielleicht nicht die Freude sondern selbstbewusst sein würde Konfidenz also diesen Auftritt für sich zu definiern, sodass er nicht männlich ist und dass er ureigen is.
00:55:04: Es ist nicht so schwer Das zu empfinden, weil das kommt ganz automatisch.
00:55:10: Denn es ist ja in uns drin, ne?
00:55:12: Es gibt diese Momente wo wir denken, boah jetzt bin ich hier wirklich richtig authentisch Ich.
00:55:18: Interessanterweise sind das auch immer die Momente Wo man ein Kampf da ist, wo alle einen angucken, wo niemand dich infrage stellt No way Jose!
00:55:27: Dann bist du du!
00:55:28: Weiß ich ganz genau dass sich dann was gesagt habe, das sitzt dann so.
00:55:37: Das sind auch Momente, über die ich nicht dacht denke.
00:55:39: Die fühle und ich merke selbst oder ich habe gemerkt das sind immer Momente wo ich so eine tiefe Freude gefühlt haben.
00:55:48: Wo ich gemerkt hab ja deswegen bin ich.
00:55:54: Deswegen sagt, deswegen meint ich so auf dem Weg zur Freude wenn du dich deiner Freude annäherst dann feuert alles in dir in die richtige Richtung Hart-Sprengkraft.
00:56:08: Definitiv!
00:56:10: Ja, am zwölften September bist du bei mir im Salon der Academy of Intuitive Living in Köln.
00:56:22: Zwölfter September ist kostenlos, den verlinke ich auch hier drunter.
00:56:27: Ich freue mich sehr darüber dann Ja, dir zuhören zu können zusammen mit vielen anderen Milkern.
00:56:33: Du liest aus dem Buch und ganz sicher werden wir da noch viel mehr sprechen über all das was wir ja heute angesprochen haben, angerissen haben, über Freude darüber wie Freude mit Innovationen zusammen hängt.
00:56:46: Und wir werden sicherlich erleben, wie wir alle heller werden an diesem Abend.
00:56:50: Ich freue mich sehr darauf!
00:56:52: Und jetzt vielen Dank erst mal für dieses wundervolle und freutvoller Gespräch, Milka
00:56:59: Danke schön, danke dass ich hier sein darf.
00:57:04: Das war Intuitive Human, die Kraft menschlicher Intuition.
00:57:08: Von und mit Alexandra Sorge nicht!
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